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Renaults Ziel für Monza

Mindestens vier Punkte mehr als Mercedes

Renault vs. Mercedes Foto: xpb 36 Bilder

Renault will in Monza weiter Boden auf Konkurrent Mercedes gutmachen. Bei aktuell 23 Punkten Rückstand muss die Mannschaft um Robert Kubica nun im Schnitt vier Zähler pro Rennen aufholen. Technikchef James Allison hofft, konstant mit beiden Autos vor die Silberpfeile zu kommen.

06.09.2010 Tobias Grüner

Monza ist eigentlich nicht die Paradestrecke für Teams mit Renault-Motoren. Das französische V8-Aggregat kann zwar in puncto Verbrauch mit der Mercedes-Konkurrenz mithalten, in Sachen Leistung hat das Triebwerk der Stuttgarter jedoch einen deutlichen Vorteil. Doch beim Renault-Team reist man trotzdem optimistisch zum Highspeedfestival nach Monza.

Renault liebäugelt mit F-Schacht-Einsatz in Monza

Der Grund für die gute Stimmung im schwarz-gelben Lager hat vor allem einen Grund: Der F-Schacht ist endlich da. Das komplizierte Rohrsystem, mit dem die Fahrer manuell Luft zum Heckflügel leiten können, um den Top-Speed zu erhöhen, feierte in Spa sein Debüt und funktionierte auf Anhieb tadellos.

"Spa war ein gutes Beispiel, wie leistungsfähig das F-Schacht-System ist. Als wir es installiert haben, waren wir sofort deutlich konkurrenzfähiger und näher an der Spitze dran." Nun wird überlegt, das F-Schacht-System auch in Monza ans Auto zu montieren. Allerdings bringt es ausgerechnet auf der Strecke mit den höchsten Geschwindigkeiten gar nicht so viel Nutzen, den Luftstrom hinter dem Flügel abreißen zu lassen, wie Kubica erklärt.

"Der Effekt ist nicht so wirkungsvoll in Monza, weil die Autos insgesamt weniger Luftwiderstand aufweisen. Aber es wird immer noch einen Vorteil geben. Wir werden sehen, welche Teams es im Einsatz haben und ob wir auch dabei sind."

Renault plant Angriff auf Mercedes

Mit Platz drei für Kubica konnte Renault zuletzt in Spa wieder an die gute Form vom Saisonbeginn anknüpfen. In den letzten sechs Rennen des Jahres will man nun noch einmal angreifen. "Wir sind aktuell 23 Punkte hinter Mercedes. Also müssen wir ihnen in jedem Rennen vier Punkte abnehmen", rechnet Renault-Technikchef James Allison vor.

In Spa ist die Kalkulation nicht ganz aufgegangen: "Da haben wir nur drei Punkte aufgeholt. Aber ich bin guter Hoffnung, dass wir nun damit beginnen können, mit beiden Autos vor Mercedes anzukommen, wenn wir unseren Leistungsstand beibehalten. Sollten wir das erreichen und keine Zuverlässigkeitsprobleme dazwischen kommen, besitzen wir eine gute Chance, sie noch vor Saisonende einzuholen."

Renault plant kleinere Updates bis Saisonende

Wie bei den Silberpfeilen wird auch im Renault-Lager längst der Großteil der Entwicklungsressourcen auf das 2011er Auto verwendet. Ganz ist die Entwicklung des R30 aber noch nicht eingestellt."Es sind noch ein paar Updates in dieser Saison geplant", gibt Allison einen Einblick in den Technikfahrplan. "Allerdings muss man auch zugeben, dass diese nicht so groß ausfallen werden wie die vom Saisonbeginn."

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