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Ricciardo erleichtert

Verstappen endlich wieder geschlagen

Daniel Ricciardo - Formel 1 - GP Ungarn 2016 Foto: Wilhelm 67 Bilder

Zum zweiten Mal in dieser Saison stand Daniel Ricciardo auf dem Podium. Viel wichtiger schien aber ein anderer Fakt: Er entschied zum ersten Mal seit Baku das interne Red Bull-Duell wieder für sich.

26.07.2016 Bianca Leppert

Er musste sich bereits kritische Fragen anhören. Ob er schon richtig Angst vor seinem aufstrebenden Teamkollegen Max Verstappen habe. Oder ob er sich in einem Formtief befinde. Daniel Ricciardo galt selbst als großes Talent, als er bei Red Bull andockte. Doch Verstappen wird mittlerweile als Wunderkind gehandelt. Spätestens seit seinem Barcelona-Sieg im ersten Rennen für Red Bull ist der Holländer im Fokus des Interesses. Keine einfache Situation für Ricciardo.

In Österreich und in England lief Verstappen dem Sunnyboy aus Perth im Rennen den Rang ab. In Silverstone überrumpelte ihn Verstappen sogar erstmals auch in der Qualifikation, die Ricciardo bis dahin dominiert hatte. Es war also höchste Zeit für den Australier, wieder mal ein Ausrufezeichen zu setzen.

Monaco-Podium mit bitterem Beigeschmack

In Ungarn holte der 27-Jährige seinen zweiten Podiumsplatz der Saison nach Monaco, wo er Zweiter wurde. „Das erste Podium hatte einen bitteren Beigeschmack, aber dieses hier genieße ich definitiv“, sagte Ricciardo. Bittersüß war das Podium deshalb, weil der dreimalige GP-Sieger im Fürstentum von seinem Team hängen gelassen wurde. Die Reifen lagen beim Boxenstopp nicht rechtzeitig bereit, der Traum vom Sieg war damit futsch.

Am Hungaroring war ihm das Schicksal besser gesonnen. Bereits zum dritten Mal hintereinander schaffte er es in Budapest in die Top 3. „Am Start sind bin ich nah an die Spitze rangekommen. Ich habe es außen in Kurve 1 versucht. Ich habe Lewis und Nico aber innen nicht gesehen, weil sie im toten Winkel fuhren. Ich dachte zunächst ich läge in Führung, habe dann aber bemerkt, dass einer der Mercedes am Kurvenausgang durchrutschte.“ In Kurve 2 war Ricciardo innen, aber Rosberg gelang es, ihn zu überholen.

„Im ersten Teil des Rennens sahen wir konkurrenzfähig aus“, meint Ricciardo. „Aber Mercedes hatte wohl doch mehr in der Hinterhand und konnte die Pace anziehen.“ Am Ende rückte ihm Sebastian Vettel im Ferrari noch auf die Pelle. Die Crux: Durch den frühen zweiten Stopp waren seine Reifen 8 Runden älter als die von Vettel. „In der letzten Runde hatte er sicher DRS. Im Rückspiegel sah es so aus, als ob er in Kurve 1 sehr nah dran kam.“

Verstappen zwei Positionen hinter Ricciardo

Hinter Vettel lief Stallrivale Max Verstappen ein. Der Youngster war etwas im Nachteil, weil man bei Red Bull nur mit einem Auto auf Vettel reagieren konnte. Damit war Ricciardo zum ersten Mal seit Baku wieder besser als sein Teamkollege.

„Samstags hat immer noch alles funktioniert, aber sonntags habe ich nicht immer alles rausholen können“, gibt sich der Mann aus Perth selbstkritisch. „Ob das nun an den Umständen, Pech oder daran lag, dass ich nicht schnell genug war. Hier habe ich von Freitag an bis zur letzten Rennrunde alles rausholen können.“

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