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Ricciardo in Motoren-Not

"Top Ten wäre ein Erfolg"

Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Italien 2015 - Monza Foto: xpb 39 Bilder

Red Bull hat sich nicht viel für Monza ausgerechnet und deshalb auch Strafen für Motorwechsel in Kauf genommen. Doch es kam noch schlimmer als gedacht. Ein weiterer Motorschaden bei Daniel Ricciardo und wenig Hoffnung im Rennen zu glänzen. "Ein Platz in den Top 10 wäre ein Erfolg."

05.09.2015 Michael Schmidt

Monza ist aus Sicht von Red Bull ein Streichresultat. Deshalb hat der zuletzt wieder erstarkte Vize-Weltmeister des Vorjahres für Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat jeweils zwei neue Motoren eingebaut und dafür so viele Strafen ausgefasst, dass man aus der letzten Reihe starten muss. Nur um sicherzustellen, dass man beim nächsten Grand Prix in Singapur voll zuschlagen kann. Der Stadtkurs in der asiatischen Metropole könnte Red Bulls bestes Rennen des Jahres werden.

Trotz der bescheidenen Ausgangslage war Red Bull nicht ohne Hoffnungen nach Monza gefahren. Im letzten Jahr gab es immerhin noch die Plätze 5 und 6. Das wäre aus Sicht von Red Bull in diesem Jahr eine faustdicke Überraschung. Nicht nur wegen der schlechten Startplätze. "Wir hätten nicht den Speed gehaubt, um ins Q3 zu fahren", gibt Ricciardo zu. "Im Rennen sehen wir etwas besser aus, aber berauschend ist es auch nicht. Ein Platz in den Top Ten wäre schon ein Erfolg."

Fremdteile zerstören Renault-Motor

Ricciardo hat sich für den GP Italien ein eigenes Ziel gesteckt: "Ich hoffe, dass ich am Sonntag meine Überholtechnik verbessern kann." Der Australier wird mit einem alten neuen Motor in das Rennen starten. Die am Samstag eingebaute Antriebseinheit ging schon nach 41 Kilometern k.o. "Es sind Fremdteile angesaugt worden", erklärte Ricciardo und fordert: "Wir müssen verstehen, was genau passiert ist und Maßnahmen ergreifen, dass sich das nicht wiederholt."

Für die Qualifikation wurde der neue Freitagsmotor eingebaut. Der hat nach seinem ersten Einsatztag 313 Kilometer auf der Uhr. Ricciardo hat bei all den Motorwechseln und Schäden den Überblick verloren, wie viele gesunde Renault V6 noch in seinem Kontingent sind. "Ich glaube zwei." Trotzdem verteidigt der WM-Achte die große Tauschaktion von Monza. "Wir wollen auf jeden Fall unbelastet in das Rennen von Singapur gehen. Dort rechnen wir uns gute Chancen aus."

Die Ausbaustufe des Renault-Motors wurde um ein Rennen auf Austin verschoben. Renault will dabei vier Token einsetzen. Das Team spricht von einer Verbesserung von 0,15 Sekunden. Ricciardo will keine Prognosen abgeben: "Egal, was uns versprochen wird. Ich glaube an mehr Power erst, wenn ich sie im Auto spüre."

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