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Ricciardo verliert gegen Vettel

"Balance massiv verändert"

Daniel Ricciardo - Formel 1 - GP Brasilien - 8. November 2014 Foto: xpb 38 Bilder

Daniel Ricciardo führt im Trainingsduell gegen Sebastian Vettel 11:7. In Brasilien machte Vettel den Punkt. Ricciardo startet von Platz neun ins Rennen und klagte über Balance-Probleme mit dem RB10.

08.11.2014 Bianca Leppert

Dass Daniel Ricciardo bei Red Bull meistens die Nase weiter vorne hat als Sebastian Vettel, ist mittlerweile zum Standard geworden. Im Trainingsduell steht es 11:7 für Ricciardo. In Brasilien sah es jedoch anders aus. Der Australier erreichte im Qualifying nicht mehr als Platz neun, der Weltmeister startet vom sechsten Platz ins Rennen. Es fehlten 0,137 Sekunden. Eine Erklärung für die Schwierigkeiten hatte der Sunnyboy kurz nach dem Qualifying noch nicht, lediglich eine Vermutung.

Balance durch Feintuning verändert

"Wir wissen noch nicht genau, an was es lag", sagt Ricciardo. "Sebastian hat im Quali noch etwas Pace gefunden. Wir haben vor dem Qualifying noch etwas Feintuning betrieben, aber das hat die Balance massiv verändert. Entweder es lag daran oder einfach an den veränderten Streckenbedingungen. In Q1 habe ich sogar zwei Sätze Option-Reifen verwendet."

Den Red Bull-Pilot scheint aber nichts aus der Ruhe bringen zu können. Während der Medienrunde biss er aus Spaß auf einen Sushi-Anhänger an einem Diktiergerät eines Journalisten. Er ist Berufs-Optimist. "Wir haben sicher eine Chance nach vorne zu kommen. Mit wenig Sprit war die Pace ziemlich gut, ich hoffe wir sind auch morgen schnell."

Ricciardo übt Starts

In Austin zeigte Ricciardo mit einigen Überholmanövern, dass sich die Gegner in Acht nehmen müssen. Und auch in Interlagos sieht er einige Schlupflöcher. "Zum Beispiel in der DRS-Zone auf der langen Geraden oder in Kurve 3." Er hat aber auch nichts dagegen, wenn es regnet. So bieten sich mehr Chancen auf ein chaotisches Rennen.

Während das Überholen die Stärke von Ricciardo ist, zählten die Starts in der Vergangenheit zu seinen Schwächen. Aber auch darauf ist er bestens vorbereitet. "Im Training habe ich nochmal Starts trainiert, die waren alle ziemlich gut."

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