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Daniel Ricciardo zu Verstappen

"Mache mir keine Sorgen"

Daniel Ricciardo - GP Spanien 2016 Foto: sutton-images.com 112 Bilder

Daniel Ricciardo bekommt einen neuen Teamkollegen. Die Nachricht, dass Max Verstappen in Barcelona an die Stelle von Daniil Kvyat tritt, kam auch für ihn überraschend. Doch Angst vor dem Wunderkind hat der Australier nicht. "Ich habe genug Vertrauen in meine Fähigkeiten."

12.05.2016 Michael Schmidt

Max Verstappen wusste es als Erster. Der Holländer bekam bereits im Verlauf des Montags nach dem GP Russland den Anruf aus Graz. Er solle sich am nächsten Tag dort einfinden.

"Wenn von dort Anrufe kommen, weißt du, dass es um etwas Wichtiges geht", sagt Vater Jos Verstappen. Dort erfuhr der Verstappen-Clan von Teamberater Helmut Marko, dass Max zum Red Bull-Fahrer befördert werden sollte.

Daniil Kvyat wurde die schlechte Nachricht in einem 20-minütigen Telefonanruf mitgeteilt. Daniel Ricciardo wurde einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe in Kenntnis gesetzt. Das Gespräch wurde mit dem Satz eingeleitet: "Du hast in Barcelona einen neuen Teamkollegen."

Red Bull setzt Fahrer bewusst unter Druck

Irgendeine Vorahnung, dass so etwas passieren könnte, muss Ricciardo gehabt haben. "Ich hätte es aber eher in der zweiten Saisonhälfte erwartet und nicht so früh."

Der Australier wollte sich dann aber nicht den Mund darüber verbrennen, ob der Zeitpunkt geschickt gewählt war. "Es ist nicht meine Sache Entscheidungen des Teams zu kommentieren."An eine Bestrafung für die Startkollision in Sochi glaubt Ricciardo jedenfalls nicht: "So ein Fahrerwechsel wird nicht wegen eines Rennens vorgenommen."

Ricciardo kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. In seiner letzten Formel Renault-Saison wurde ihm mitten in der Saison Jean-Eric Vergne zugelost. Deshalb sieht er die Beförderung von Verstappen auch als eine Art Test. Für Verstappen und ihn selbst.

"Es ist die Politik von Red Bull seine Fahrer unter Druck zu setzen, um herauszufinden, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. So haben sie es auch mit Vettel und mir gemacht."

Der WM-Dritte von 2014 sieht sich für die neue Aufgabe gerüstet: "Ich mache mir keine Sorgen. Druck von Teamkollegen bin ich gewohnt. Max ist eine Herausforderung für mich, aber ich habe genug Vertrauen in meine Fähigkeiten."

"Ich bin aber auch nicht so naiv ihn zu unterschätzen, nur weil er jung ist. Max ist hungrig, schnell, und er wird sich schnell an den Red Bull gewöhnen. Auch weil wir unser Auto viel besser verstehen als im letzten Jahr."

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