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Robert Kubica

Antrittsbesuch bei Renault F1 in Enstone

Robert Kubica Foto: Renault F1 12 Bilder

Nach seinem Wechsel hat Robert Kubica erstmals die Renault-Fabrik im englischen Enstone besucht. Von seinem neuen Dienstauto war allerdings noch nicht viel zu sehen. Der Enthusiasmus des Polen ist dadurch aber nicht zu bremsen.

18.01.2010 Tobias Grüner

Noch kein fertiges Auto, noch immer kein Teamkollege in Sicht und nur noch zwei Wochen bis zum ersten Test in Valencia - Robert Kubica kann das alles aber nicht erschrecken. "Bis jetzt laufen die Dinge richtig gut. Das Team in der Fabrik hat mir einen herzlichen Empfang bereitet. Ich habe schon ein gutes Verhältnis zu meinen Ingenieuren entwickelt und wir telefonieren jede Woche, weil ich so viel wie möglich über das neue Auto wissen will", berichtet der Pole über seinen gelungenen Teamwechsel von BMW-Sauber zu Renault.

Langer Winter ohne Auto

Während die meisten anderen Teams gerne noch etwas Zeit zur Entwicklung des Autos hätte, kann es für Kubica gar nicht schnell genug losgehen. "Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass ich nicht die Geduld mitbringe, um bis zum ersten Test zu warten. Es war ein langer Winter ohne Auto. Valencia kann mir gar nicht früh genug kommen."

Als kleinen Appetitanreger durfte der Krakauer immerhin schon einmal im Cockpit Platz nehmen. Für die Sitzanpassung hatten die Ingenieure allerdings nur ein Modell der Sicherheitszelle des neuen Renault R30 präpariert. Trotzdem gab sich Kubica anschließend zufrieden. "Wir haben die Abmessungen getestet und die Maße genommen, damit ich mich im Auto wohlfühle." Mit 1,84 Metern gehört der 24-Jährige eher zu den größeren F1-Piloten. "Es müssen noch ein paar kleine Änderungen durchgeführt werden. Aber es gibt keine größeren Probleme."

Inspektion des neuen Teams

Bei seiner Stippvisite gab es auch erstmals die Gelegenheit für Kubica, mit seinem neuen Teamchef Eric Boullier zu sprechen. Dabei ließ er sich über die neusten Fortschritte informieren. Auch der Windkanal und die Karbonteile-Fertigung wurden unter die Lupe genommen. "Das ganze Gelände ist größer geworden und es gibt mehr Einrichtungen wie z.B. das CFD Zentrum. Das war sehr beeindruckend und wird eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unseres diesjährigen Autos spielen."

Bevor es beim ersten Test in Valencia endlich ernst wird, gönnt sich Kubica noch einen kleinen Ausflug in die Rallye-Szene. Mit einem Renault Clio R3 wird der F1-Star bei der berühmten Rallye Monte Carlo an den Start gehen.

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