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Robert Kubica

Erneuter Beinbruch nach Glatteis-Sturz

Robert Kubica Foto: xpb 19 Bilder

Robert Kubica hat sich bei einem Sturz in seiner italienischen Wahlheimat am Bein verletzt. Der Pole war auf Glatteis in seinem Garten ausgerutscht, wobei eine Verletzung aus seinem Rallye-Unfall wieder aufbrach. Nun muss er wohl erneut unters Messer.

11.01.2012 Tobias Grüner

Robert Kubica kommt einfach nicht wieder auf die Beine. Nach seinem schweren Rallye-Unfall im Februar 2011 hatte sich der Pole mit harter Arbeit gerade wieder ins normale Leben zurückgekämpft, da ereilte ihn auch schon der nächste Schicksalsschlag. Wie italienische Medien berichten soll der ehemalige Renault-Pilot am Mittwoch-Nachmittag auf einem vereisten Weg gestürzt sein. Dabei erlitt der Pole erneut eine schwere Verletzung am rechten Schienbein.

Kubica muss erneut operiert werden

Beim Rallyecrash vor knapp einem Jahr hatte sich der Pole das Bein gleich mehrfach gebrochen. Erst nach mehreren Operationen konnte er wieder Gehversuche wagen. Doch damit ist nun schon wieder Schluss: Die Untersuchung im Krankenhaus habe ergeben, dass wenige Zentimeter über dem Knöchel eine Schraube eingesetzt werden muss. An dieser Stelle war Kubica nach dem Crash schon einmal operiert worden. Die Verletzung dürfte Kubica wieder für rund einen Monat in Gips legen.

Der Unfall ereignete sich in Kubicas Wahlheimat Pietrasanta. In der norditalienischen Küstenstadt bereitete sich der Krakauer auf sein Motorsport-Comeback vor. Das Rehaprogramm wird sich nach dem Rückschlag nun noch einmal verlängern. Erst im November hatte der Krakauer enttäuscht den Start der Formel 1-Saison 2012 absagen müssen.

Kubica kämpft um Comeback

Kubica ist aktuell ohne Vertrag. Viele bezweifeln, dass der 27-Jährige nach seinem schweren Rallye-Unfall im Skoda Super 2000 überhaupt noch einmal ins Renncockpit zurückkehren kann. Neben dem gebrochenen Bein zog sich Kubica damals auch schwere Verletzungen am Unterarm, dem Ellenbogen und der Schulter zu. In einer siebenstündigen Notoperation konnten die Ärzte den Arm damals gerade noch vor der Amputation retten.

Trotz vieler Rückschläge beim Heilungsprozess, dem harten Krafttraining und dem immer noch nicht wieder ganz hergestellten Gefühls in der Hand, hatte Kubica nie die Hoffnung auf das Comeback verloren. Gerüchte, dass der Rekonvaleszent schon bald in einem alten Formel 1-Ferrari testen darf, wurden aber erst wenige Stunden vor dem Sturz dementiert. "Solche Pläne gibt es nicht", hatte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali erklärt. "Robert muss erst einmal wieder fit werden.

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