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Robert Kubica beim GP Ungarn: "Budapest ist kein zweites Monaco"

Robert Kubica

Renault meldete sich mit den Plätzen fünf und sieben zurück. Das rückt die gelbschwarzen Autos in den Kreis der Geheimfavoriten. Robert Kubica bremst überschwängliche Erwartungen. "Budapest ist kein zweites Monaco."

Das Trainingsergebnis des ersten Trainingstages ist aus Sicht von Renault aus zwei Gesichtspunkten bemerkenswert. Mit den Plätzen fünf und sieben meldeten sich die Autos unter dem Banner des französischen Automobilkonzerns nach zwei Rennen im Mittelmaß wieder in der Liga der Top-Teams zurück. Außerdem konnte sich Vitaly Petrov vor Robert Kubica platzieren, und das war in diesem Jahr eine echte Rarität.

Kubica: Andere Teams haben mehr zugelegt

Die starke Vorstellung der Renault-Fahrer machte sie in Fahrerlager-Kreisen sofort wieder zum Geheimfavoriten. Robert Kubica bremst. Der Dritte des GP Monaco glaubt nicht, dass sich das Resultat von Monte Carlo wiederholen lässt, wo Kubica aus eigener Kraft aufs Podium fahren konnte. "Der Hungaroring liegt uns mehr als zum Beispiel Silverstone, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein zweites Monaco gibt. Andere Teams haben relativ zu uns mehr zugelegt."

Der Pole will das nicht als Kritik an der Entwicklungsarbeit seines Teams verstehen. "Es war klar, dass wir dieses Entwicklungstempo nicht über die gesamte Saison halten können. In so einer Saison gibt es immer auch Phasen, wo man stagniert oder andere größere Fortschritte machen."

Kubica: Red Bull-Tempo ist unglaublich

Renault hat für den GP Ungarn gegenüber Hockenheim einen Schritt nach vorne gemacht. Der Motor legte an Leistung zu. "Als wir für den angeblasenen Diffusor den Auspuff ändern mussten, haben wir etwas Leistung verloren", verrät Kubica. "Das haben wir jetzt kompensiert."

Red Bull und Ferrari scheinen in Budapest außer Reichweite. Besonders die Rundenzeiten von Red Bull sind aus Sicht von Kubica frustrierend: "Du glaubst, du fährst eine gute Runde, das Auto fühlt sich gut an, und dann liest du, dass die Red Bull eine Sekunde schneller sind. Ihr Tempo ist einfach unglaublich."

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Michael Schmidt

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