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Robert Kubica im Mercedes-Simulator

Rückkehr ins virtuelle F1-Cockpit

Robert Kubica DTM-Test Valencia 2013 Foto: Mercedes 20 Bilder

Robert Kubica ist auf dem Weg zurück in die Formel 1. In den vergangenen Wochen war der Pole mehrmals beim Mercedes-Werksteam in Brackley zu Gast, um seine eigenen Fähigkeiten im Simulator zu testen.

23.04.2013 Tobias Grüner

Robert Kubica arbeitet weiter Schritt für Schritt an seinem Formel 1-Comeback. Bei internationalen Rallye-Auftritten zeigte der Pole in den letzten Monaten regelmäßig, dass er nichts von seinem alten Speed eingebüßt hat. Doch eigentlich gilt sein Fokus immer noch der Formel 1. "Das hier, ist das beste Rehabilitations-Programm, das ich mir vorstellen kann", erklärte der Krakauer am Wochenende bei seinem WM-Debüt auf den Schotterpisten Portugals.

Kubica mit Mercedes-Hilfe in die Formel 1

Doch Rallye alleine reicht dem Polen offenbar nicht. Wie die Bild am Dienstag (20.4.2013) berichtet, war der Pole auch schon beim Mercedes-Formel 1-Team in Brackley zu Gast, um Simulator-Training zu absolvieren. Bisher hatte Kubica stets behauptet, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit verhindere eine Rückkehr ins schmale F1-Cockpit. Nun scheint er für die nächste Herausforderung bereit.

Mercedes will die Zusammenarbeit mit Kubica nicht kommentieren. Nach Informationen von auto motor und sport soll der Pole in den letzten Wochen aber mehrmals zu Gast in Brackley gewesen sein. Offenbar überlegt man bei den Silberpfeilen, das "Trainingsprogramm" mit dem ehemaligen BMW-Sauber- und Renault-Piloten in Zukunft fortzusetzen. So schlecht kann es also nicht gelaufen sein.

Kubica überzeugt bei DTM-Test

Der Auftritt im Simulator ist nicht die erste Zusammenarbeit mit Mercedes. Der Pole durfte Ende Januar bereits eine DTM C-Klasse bei den Testfahrten in Valencia pilotieren. Inoffziell wurde damals erklärt, dass Kubica ein Zehntel langsamer als Mercedes-Speerspitze Gary Paffett unterwegs war. Wie wir mittlerweile aber erfahren haben, soll Kubica aber allen arrivierten DTM-Piloten um die Ohren gefahren sein.

Warum sich Kubica trotz DTM-Angebot von Mercedes dennoch für die Rallye-Europameisterschaft (ERC) entschieden hat, ist nicht ganz klar. Zuletzt war zu hören, dass die große DTM-Bühne dem 28-Jährigen zu viel Trubel bedeutet hätte. Nach schlechten Erfahrungen mit BMW-Sauber soll Kubica außerdem befürchtet haben, im DTM-Werksteam nicht gleichberechtigt behandelt zu werden.

Kein Einsatz beim Young Drivers Test

Wie es nun beim Mercedes Formel 1-Team weitergeht, ist nicht klar. Beide Silberpfeil-Cockpits sind fest vergeben. Bei den wenigen Testmöglichkeiten im Winter wird Kubica auf keinen Fall zum Zug kommen. Und für den Young Drivers Test erfüllt er die Voraussetzungen nicht. Hier dürfen nur Piloten antreten, die höchstens bei 2 Grand Prix-Rennen am Start waren. Kubicas GP-Zähler steht jedoch schon bei 76.

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