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Robert Kubica blickt auf Hockenheim-Rennen

Renault-Top-Speed bereitet Sorgen

Robert Kubica Foto: xpb 47 Bilder

Nach dem ersten Ausfall der Saison in Silverstone will Robert Kubica in Hockenheim wieder angreifen. Besonders optimistisch reist der Pole allerdings nicht nach Deutschland. Der mangelnde Top-Speed bereitet der Renault-Mannschaft Sorgen.

20.07.2010 Tobias Grüner

Robert Kubica hat die Enttäuschung von Silverstone abgehakt. Ein Problem mit der Antriebswelle hatte zum ersten Ausfall der Saison geführt. Viele Punkte sind dabei allerdings nicht verloren gegangen. "Barcelona und Silverstone waren die Strecken, auf denen wir am wenigsten konkurrenzfähig waren. Beide haben viele schnelle Kurven", erklärt der Pole.

In Hockenheim erwartet Kubica wieder einen deutlich besseren Speed im Vergleich zur Konkurrenz. "Die Mischung der Kurven ist hier normaler. Es gibt nur zwei schnelle Kurven, die restlichen werden eher mit mittleren und niedrigen Geschwindigkeiten gefahren." Allerdings besitzt Hockenheim auch eine lange Gerade, an deren Ende eine gute Überholmöglichkeit besteht. Das bereitet Kubica etwas Sorgen.

Renault weiter ohne F-Schacht

"Alle Autos, gegen die wir fahren, besitzen schon ein F-Schacht-System. Das macht uns das Leben schwerer, weil wir nun den Abtrieb reduzieren müssen, um beim Top-Speed mithalten zu können. Dafür bezahlen wir aber wieder in den Kurven. Da müssen wir im Training am Freitag einen guten Kompromiss finden."

Auch die Reifen sorgen für etwas Kopfzerbrechen im Renault-Lager. Das erste Mal überhaupt hat Bridgestone aus seinen vier Mischungen die beiden Extremvarianten am oberen und unteren Ende ausgewählt. "Auf den ersten Blick betrachtet, könnten die super-soften Reifen schon auf einer Runde im Qualifying Probleme bekommen, die harten Gummis halten dagegen ewig", so die Einschätzung von Kubica.

Reifenfrage in Hockenheim wird interessant

Der Renault-Pilot erwartet, dass die Temperaturen und die Bedingungen auf der Strecke die Reifenfrage stark beeinflussen können. "Aus meiner Erfahrung würde ich sagen: Es wird schwierig, den weichen Reifen zum Funktionieren zu bringen. Die harte Mischung sollte okay sein." Laut Kubica könnten die verschiedenen Mischungen zu interessanten Verschiebungen im Feld führen, je nachdem wer welchen Reifen fährt.

Was die allgemeine Renault-Performance angeht, versucht der Krakauer die Erwartungen zu dämpfen. "Die meisten Teams haben schon den F-Schacht und den angeblasenen Diffusor. Ich denke, das wird ein hartes Wochenende für uns", blickt Kubica pessimistisch voraus. "Wir müssen vor allem sicherstellen, dass unsere Pace besser ist als zuletzt. Aber wenn wir wieder ein Wochenende wie in Silverstone erleben und trotzdem auf Platz vier oder fünf landen könnten, dann soll es mir auch recht sein."

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