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Formel 1: Robert Kubica beim GP China

"Geld kauft keine Erfolge"

Robert Kubica Foto: Renault 12 Bilder

Robert Kubica ist mit 30 Punkten mitten im WM-Kampf. Im Gegensatz zu Michael Schumacher träumt der Pole aber nicht vom Titel. "Die Spitze ist eine Sekunde weg." Prinzipiell glaubt Kubica jedoch, dass sein neuer Rennstall alles hat, um Weltmeister zu produzieren.

16.04.2010 Michael Schmidt

Robert Kubica ist Realist. Der lange Pole wildert mit seinen 30 Punkten zwar mitten im Feld der Titelaspiranten herum, er träumt aber nicht vom WM-Titel in diesem Jahr. "Dazu ist die Spitze zu weit weg." Seiner Meinung nach eine Sekunde.

Mercedes könne man allerdings einholen. "Es hängt jetzt davon ab, wer von uns das Auto schneller entwickelt." Viel fehlt auf die silbernen Autos nicht, analysiert der Zweite des GP Australien. "Die sind schneller mit weniger Sprit im Tank, wir mit mehr Benzin an Bord."

Renault mit vielen kleinen Schritten

Nico Rosberg konnte das Duell gegen den Renault-Piloten in Malaysia erst für sich entscheiden, als beide Fahrer von weichen auf harte Reifen wechselten. Was aber nichts damit zu tun hat, dass der Renault mit der weichen Gummimischung besser zurechtkommt als der Mercedes, während es mit den harten Sohlen scheinbar andersherum ist. "Ich musste zu Nico abreißen lassen, weil wir ein Temperaturproblem bekamen", korrigiert Kubica.Vorausgegangen war ein Leck im Wasserkreislauf.

Renault verfolgt die Politik der kleinen Schritte. Während Mercedes mit genau definierten Ausbaustufen in Barcelona, Istanbul und Silverstone plant, geht es bei den Franzosen peu à peu. In Shanghai debütieren ein neuer Unterboden und ein modifizierter Frontflügel. "Besser kleine Schritte als nichts", beschreibt Renaults Nummer eins das Ausmaß der Evolution. "Um vorne reinzufahren, brauchen wir zwei, drei größere Schritte."

Renault-Erfolg auch mit kleinem Budget

Prinzipiell hat der Rennstall aus Enstone das Zeug um den WM-Titel zu fahren. So wie 2005 und 2006. "Warum sollte das nicht noch einmal möglich sein?", wirft Kubica in die Runde. Auch wenn man sich beim Budget, der Mannschaftstärke und den technischen Einrichtungen nicht mit Ferrari, Red Bull, McLaren und Mercedes vergleichen kann.
 
"Geld kauft keine Erfolge. Es geht auch mit einem normalen Budget. Brawn GP hat es im letzten Jahr vorgemacht. Ein gutes Budget macht das Leben einfacher, ist aber kein Garantieschein." Im Augenblick gilt für den 25-jährigen Schlacks aus Krakau: "Ich muss happy sein mit den Ergebnissen, die mir dieses Auto erlaubt."

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