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Robert Kubicas Sorgen beim GP Korea

Der Start, der Regen, das Überholen

Formel 1 GP Korea 2010 Kubica Foto: xpb 27 Bilder

Robert Kubica wurde seiner Rolle als Geheimfavorit nicht gerecht. Nach Platz acht im Training sah der Renault-Pilot schwarz. Beim Start steht er auf der falschen Seite. Einmal Regen, immer nass. Und Überholen geht auch nicht.

24.10.2010 Michael Schmidt

Mit seiner Bestzeit im dritten Training machte sich Robert Kubica zum Geheimfavorit. Am Ende landete der Renault-Pilot in der Startaufstellung nur auf Platz acht. Der Pole schob es auf die veränderten Bedingungen am Nachmittag.
 

Platz 8 ist so gut wie Platz 11

"Ein bisschen mehr Asphalttemperatur, eine veränderte Windrichtung, und schon kann sich bei diesen Autos die Balance verschieben. Ich jedenfalls bekam Übersteuern, was ich vorher nicht hatte. In der letzten Kurve habe ich zwei Zehntel liegenlassen, weil im fünften Gang das Heck ausbrach."

Startplatz acht ist laut Kubica eine doppelte Enttäuschung: "Platz 8 ist hier so gut wie Platz 11. Auf meiner Seite bietet die Strecke viel weniger Grip. Du kannst locker 20 Meter auf die Fahrer verlieren, die von der sauberen Spur starten."

Kubica auf der ganzen Linie frustriert

Ein schlechter Start könnte schon das Ende aller Hoffnungen im Rennen bedeuten, lamentiert Kubica: "Wo man hier überholen kann? Ich würde sagen nirgendwo. Nicht einmal mit unserem guten Topspeed. Das liegt nicht an der Strecke sondern am Grip. Selbst wenn du es auf der Geraden Seite an Seite schaffst, kommst du nicht vorbei. Neben der Rennlinie ist null Grip, und die Radien der Kurven am Ende der Geraden sind zu eng, um nebeneinander durchzufahren."

Jenson Button ist anderer Meinung: "Auf der langen Geraden profitierst du voll vom Windschatten. Das wird vor Kurve 3 ein Riesenspektakel geben. Besser als vor jeder Startkurve anderswo." Kubica war nicht in der Laune, etwas Positives an seiner für ihn enttäuschenden Trainingsplatzierung zu sehen. Nicht einmal Regen wäre ihm Recht. "Wenn es einmal nass ist, trocknet es hier ewig nicht. Der Asphalt ist genauso dicht wie in Singapur. Und wir wissen ja, was dort passiert ist."

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