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Robert Kubica gibt sich kämpferisch

"Will stärker wieder zurückkehren"

Heidfeld & Kubica Foto: xpb 14 Bilder

Ein gelassener Nick Heidfeld, ein kämpferischer Robert Kubica. Die Wege der beiden treffen sich wieder. Heidfeld vertraut im Kampf um das Cockpit des verunglückten Polen auf seine Erfahrung. Kubica will nach seiner Rückkehr noch besser sein.

11.02.2011

Robert Kubica will stärker zurückkommen denn je. Bis dahin will Ex-Teamkollege Nick Heidfeld ein würdiger Formel-1-Vertreter für den verunglückten Polen sein. "Es ist nicht das erste Mal, dass ich in einer solchen Situation bin", sagte Heidfeld vor seiner Bewährungsprobe im neuen Lotus Renault an diesem Samstag und Sonntag. Der verunglückte Kubica kündigte in einem Interview der "Gazzetta dello Sport" unterdessen bereits an: "Ich habe nur die Rehabilitation im Kopf. Ich will stärker auf die Piste als vorher zurückkehren. Nach solchen Unfällen bist du nicht mehr der Selbe, du bist besser."

Heidfeld will Chancen nutzen

Überzeugt Heidfeld die Team-Verantwortlichen bei den Tests ins Jerez, bekommt der 173-malige Grand-Prix-Starter nach einer Saison als Mercedes-Ersatzmann, Pirelli-Tester und Sauber-Kurzarbeiter den Zuschlag und damit doch noch ein Stammcockpit für die kommende Saison. "Ich bin zuversichtlich, dass ich die Erwartungen erfüllen kann", sagte er am Rande der Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera.

Heidfeld denkt aber auch an Kubica. "Es ist schrecklich", meinte er und berichtete von einem sehr komischen Gefühl, als er am vergangenen Sonntagmorgen von dem Unfall Kubicas gehört habe. Dreieinhalb Jahre bildete das optisch wie fahrerisch recht ungleiche Duo das Pilotenpaar beim damaligen BMW-Werksteam. "Natürlich hoffe ich, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird", betonte Heidfeld. "Auf der anderen Seite werde ich versuchen, die Chance zu nutzen, die sich mir bietet."

Er werde an die Sache herangehen wie immer, meinte Heidfeld. "Sobald ich das Gefühl habe, dass ich soweit gehen kann, werde ich bis zum Limit pushen", meinte der 33-Jährige. Mit den Ingenieuren hat er bereits in der Fabrik in Enstone gesprochen, die Sitzanpassung im neuen R31 sollte kurz vor dem Wochenende noch erfolgen - Heidfeld ist mit 1,67 Metern fast 20 Zentimeter kleiner als Kubica.

Kubica denkt an seine Mutter

Der Pole sollte am Freitag (11.2.) noch einmal mehrere Stunden operiert werden. Nachdem die schwer verletzte rechte Hand und der Unterarm bereits am Tag des Unfalls wiederhergestellt worden waren, wollte sich Chefarzt Professor Francesco Lanza erst um den rechten Fuß, dann die Schulter und wenn möglich auch noch um den Ellenbogen kümmern.

Kubica, der sich an den Unfall bei der Ronde di Andora nicht erinnern kann, sprach in dem Interview auch darüber, wie sehr seiner Mutter die Geschehnisse zu schaffen machten. "Es tut mir sehr Leid für meine Mutter. Sie hat sehr gelitten, hatte Angst. Wer diesen Job macht, denkt nie an die Konsequenzen und an die Menschen, die ihm nahe stehen und die darunter leiden."

Kubica will besser zurückkommen

Schon im Sommer 2007 war Kubica schwer verunglückt, damals in Montréal als Heidfeld-Teamkollege im BMW. "Ich war ein Rennen draußen und kam besser zurück. Ein Pilot gibt nicht nur Gas, es gehört mehr dazu. Seit 2007 bin ich mental und als Fahrer stärker", meinte Kubica: "Und so wird es auch jetzt sein, sobald ich körperlich wieder fit bin."

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