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Romain Grosjean auf Platz 5

"Es geht in die richtige Richtung"

Romain Grosjean - Lotus  Formel 1-Test - Barcelona - 26. Februar 2015 Foto: xpb 25 Bilder

Lotus sammelt weiter fleißig Kilometer. Am ersten Testtag der zweiten Barcelona-Woche kamen rund 350 weitere auf das bisherige Konto. Im Vergleich zu den Vorjahrestests, in denen der Rennstall mehr stand als fuhr, ein großer Fortschritt.

26.02.2015 Andreas Haupt

Lotus knüpfte am ersten Testtag der zweiten Barcelona-Woche an seine bisherige Form an. Das schwarze Auto aus Enstone sammelte weiter Kilometer. Beim zweiten Vorsaisontest kamen Pastor Maldonado und Teamkollege Romain Grosjean zusammen auf 284 Runden. Am Donnerstag (26.2.2015) schaufelte der Franzose weitere 75 Umläufe auf das Lotus-Konto. Oder umgerechnet 350 Kilometer.

Grosjean verzichtet auf Jagd nach Bestzeit

"Wir wussten letztes Jahr ziemlich schnell, dass etwas mit unserem Auto nicht stimmt. In diesem Jahr ist es ganz anders. Wir schaffen an einem Tag mehr Runden als im gesamten letzten Testwinter. Es geht in die richtige Richtung", befindet Grosjean.

In der vergangenen Woche schnappten sich er und sein venezolanischer Teampartner drei der vier Bestzeiten. Zum Auftakt der zweiten Woche in Barcelona überließ Lotus den anderen Teams die Hatz nach schnellen Zeiten. Grosjean reihte sich auf Soft-Reifen mit einer Zeit von 1:26.177 Minuten auf dem fünften Rang ein. Zur Einordung: Am Sonntag war der Franzose noch zwei Sekunden flinker unterwegs. Zwar auf der weichsten Pirelli-Gummimischung, die aber den Unterschied nicht rechtfertig.

Setup-Arbeit oben auf der Prioritätenliste

Im Fokus der Lotus-Truppe stand vor allem die Setup-Arbeit am E23: "Wir wollten das Autos auf Basis des Sonntages verbessern. Es ist gut, dass unser Auto auf die Setup-Veränderungen sofort anspricht. Wir haben es heute geschafft, die mechanische Balance zu verbessern." Auch Updates wurden ausprobiert. Lotus testete eine veränderte Geometrie an der Vorderachse. Darauf angesprochen, weicht Grosjean aus: "Das zählt zu den vertraulichen Sachen auf unserer Liste."

Wo der Franzose noch Verbesserungspotential sieht? "Überall." Dann präzisiert er: "Wir müssen noch an der Traktion arbeiten und das Heck stabiler bekommen. Und mit den Reifen arbeiten. Den harten habe ich zum Beispiel noch gar nicht probiert."

Eine klare Steigerung hat Lotus bei den Topspeeds erzielt. In der letzten Woche musste sich der E23 nur hinter dem Williams in der Endgeschwindigkeit anstellen. "Im Auto spüre ich das eigentlich nicht", sagt Grosjean. "Vielleicht während den Rennen dann, wenn es ans Überholen geht."

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