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Romain Grosjean

Enttäuschung bei Lotus

Romain Grosjean GP Belgien 2012 Foto: xpb 77 Bilder

Eigentlich hatte Lotus in Belgien den ersten Sieg angepeilt. Nach dem Qualifying scheint nur noch Kimi Räikkönen Chancen auf den obersten Podestplatz zu besitzen. Romain Grosjean zeigte sich mit Startplatz neun enttäuscht.

01.09.2012 Tobias Grüner

Die Strecke von Spa passt auf dem Papier perfekt zu den Stärken des Lotus. Kein Wunder, dass die Piloten vor dem Qualifying große Hoffnungen auf den Sieg äußerten. Doch wie so oft in dieser Saison lief es nicht rund, als es um die Vergabe der besten Startplätze ging. Kimi Räikkönen geht trotz sieben Zehnteln Rückstand immerhin von Platz drei ins Rennen, Romain Grosjean fuhr die neuntschnellste Zeit.

"Ich denke man kann sagen, dass es nicht meine beste Qualifikation war", gab der Franzose anschließend zu. "Mit dem fehlenden Freitag war es nicht leicht. Speziell für einen Rookie wie mich. Da fehlte einfach die Zeit. Wir haben das Auto nicht dahin bekommen, wo wir es haben wollten" Zudem kam ihm in den ersten zwei Abschnitten des Zeittrainings auch noch Verkehr in die Quere.

Grosjean muss Startschwäche überwinden

Den Sieg will Grosjean aber noch nicht ganz abschreiben. "Fernando Alonso hat in Valencia auch von weit hinten gewonnen." Voraussetzung für eine Aufholjagd ist ein guter Start - nicht gerade die Paradedisziplin in diesem Jahr. Der Lotus-Pilot leistete sich schon viele Kollisionen auf den ersten Metern. Und mit der engen Haarnadel herrscht in Spa bekanntlich erhöhte Unfallgefahr.

"Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht", grinst der gebürtige Genfer. "Es ist wichtig, dass ich gut von der Linie wegkomme. Nach der ersten Kurve gibt es eine lange Gerade. Da gibt es Möglichkeiten. Wenn man Kers in der ersten Runde an anderen Stellen wie die Konkurrenz nutzt, kann man überholen. Es ist aber nicht sinnvoll am Anfang zu viel zu riskieren. Es ist hier nicht so schwer, an anderen Autos vorbeizufahren."

Grosjean kämpft mit seinem Fahrstil

"Keine Ahnung, was in Sachen Strategie zu erwarten ist. Hoffentlich funktioniert unser Auto mit viel Sprit. Niemand weiß, wie die Reifen abbauen. Mit der Getriebeabstimmung und dem gewählten Abtrieb bin ich zufrieden. Allerdings habe ich ein Problem, das mit meinem Fahrstil zusammenhängt. Damit kämpfe ich schon seit drei Rennen. Deshalb stehe ich auch weiter hinten als Kimi."

Dem Einsatz des Doppel-DRS weint Grosjean nicht nach. "Nur wenn wir es am Freitag genutzt hätten, wäre es möglich gewesen, es auch am Samstag zu nutzen. Ich denke, es war die richtige Entscheidung, auf Nummer sicher zu gehen und so viele Punkte wie möglich mitzunehmen."

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