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Frontflügelbruch bei HaasF1

Verstärkter Flügel kommt per Luftfracht

Haas F1 Frontflügelbruch, Barcelona Testfahrten Foto: xpb 45 Bilder

Erster Auftritt des neuen HaasF1-Teams, erste Schrecksekunde. Bei über 320 km/h brach der Frontflügel ab. Davor hatte das neue Team einen blendenden Eindruck hinterlassen. Romain Grosjean war auf Anhieb bei der Musik

22.02.2016 Michael Schmidt

Das ist kein normales neues Team. HaasF1 startete in sein Formel 1-Abenteuer, als hätte das US-Team nie etwas anderes gemacht. Nach 12 Runden lag Romain Grosjean mit 1.28,399 Minuten mitten unter den Toro Rosso, Force India, Sauber und McLaren. Dann kam die ominöse 13. Runde. Bei knapp über 320 km/h zersplitterte der Frontflügel des HaasF1 VF-16 in 1.000 Teile.

Grosjean erlebte seine erste Schrecksekunde: "Plötzlich ging vorne das Auto hoch und die Lenkung wurde ganz leicht. Ich musste erst warten bis die Vorderräder wieder gelandet sind. Dann habe ich das Auto ausrollen lassen. Erst da habe ich gemerkt, dass der Frontflügel fehlt." Teamkollege Esteban Gutierrez war Augenzeuge des Zwischenfalls. Er stand vor der ersten Kurve am Streckenrand. Der Mexikaner bekam einen größeren Schreck als sein fahrender Teamkollege.

Romain Grosjean - Haas F1 - Formel 1-Test - Barcelona - 22. Februar 2016 Foto: Daniel Reinhard
Der Flügel war samt Trägern am Ansatz zur Nase abgebrochen.
Haas F1 VF-16 - Formel 1 - 2016
Das ist der neue US-Renner 1:34 Min.

Haas F1 am Nachmittag mit Tempolimit

Der Flügel war samt Trägern am Ansatz zur Nase abgebrochen. Da fühlte man sich an den Unfall von Nico Hülkenberg letztes Jahr in Ungarn erinnert. Grosjean soll schon am Nachmittag wieder fahren. Mit einer Top-Seed-Begrenzung. "Neue Teile für die Flügelbefestigung sind schon im Anmarsch", erklärte Teamchef Guenther Steiner.

Um 8.30 Uhr landet der Flieger mit einem verstärkten Bauteil. Noch am Vormittag soll die Upgrade-Varianate zum Einsatz kommen. Zuvor gilt Tempolimit 300 km/h. Und das Verbot, die Kerbs zu hart zu überfahren. Bis auf den Frontflügel-Zwischenfall konnte Steiner aber ein positives Fazit ziehen: "Es hat alles gepasst. Die Temperaturen, das Fahrwerks-Setup, die Drücke."

Das Problem mit dem Leck im Benzinsystem, das am Samstag bei Filmaufnahmen auftrat, war schnell gelöst. Schon am Sonntag konnte der HaasF1 wieder fahren. Auch Grosjean äußerte sich positiv: "Das Team ist brandneu, aber man merkt, dass da eine Menge Erfahrung drinsteckt. Bei der Technik, und bei den Leuten." Grosjean gibt zu, dass es auch für ihn ein besonderer Moment war, die ersten Kilometer auf das US-Auto gefahren zu sein. "Ich bin heute schon um 6.30 Uhr zur Strecke gefahren, weil ich wusste: Heute wird ein besonderer Tag."

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