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Romain Grosjean im Interview

"Sainz hat mich ins Kiesbett geschickt"

Romain Grosjean - GP Ungarn 2015 Foto: Wilhelm 22 Bilder

Romain Grosjean fuhr zum dritten Mal in diesem Jahr auf den siebten Platz. Der Franzose erzählt, wie er in einem Rennen, das schon längst verloren schien, doch noch in die Punkte gefahren ist. Und warum Lotus gerade schwächelt.

31.07.2015 Michael Schmidt
Anfang schlecht, Ende gut: Ist das die Story Ihres Rennens?

Grosjean: So ungefähr. Ich hatte einen Katastrophenstart. Die Kupplungseinstellung stimmte nicht. Ich konnte gerade so meine Position halten, wurde dann aber in Kurve 6 von Sainz ins Kiesbett geschickt und hing hinter beiden McLaren fest. Ich kam einfach nicht vorbei und habe dabei viel Zeit verloren. Dann kam auch noch die Strafe für den Fehler beim Boxenstopp dazu. Da war das Rennen für mich eigentlich gelaufen.

Und was hat es wieder angezündet?

Grosjean: Das Safety-Car. Jeder fuhr an die Boxen. Wir haben die weichen Reifen gewählt, und alles wurde besser. Am Ende kämpfte ich sogar gegen die Mercedes. Ich traute meinen Augen nicht.

War es schwer, sie in Schach zu halten?

Grosjean: Hamilton war nicht zu halten. Ich glaube, er war vier Sekunden pro Runde schneller als ich. Zwei Runden lang konnte ich ihn abwehren, dann war er vorbei. Rosberg musste ich nur eineinhalb Runden bis zur Zielflagge hinter mit halten. Ich habe ihm nirgendwo eine Lücke gelassen.

Wo steht Lotus?

Grosjean: Wir stecken in einer verzwickten Lage. Es gibt Upgrades, aber wir können sie nicht bringen. Force India ist seit dem Umbau des Autos besser geworden als wir. In Ungarn waren auch McLaren und Toro Rosso stärker. Aber jetzt kommen wir auf zwei Strecken, die unserem Auto besser liegen, weil es mit weniger Abtrieb effizienter ist. Außerdem kommen dort neue Teile. In Spa und Monza sollten wir uns in den Top Ten qualifizieren und mit etwas weniger Mühe in die Punkte fahren können.

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