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Romain Grosjean

Immer dicht an Alonso dranbleiben

Romain Grosjean Foto: Renault F1 27 Bilder

Romain Grosjeans Ziele für sein erstes Formel 1-Rennen sind niedrig gesteckt. Erfahrung sammeln, Ankommen und sich dabei immer an Teamkollege Fernando Alonso orientieren. Vielleicht springen dann am Ende sogar Punkte heraus.

20.08.2009 Tobias Grüner

Nach dem Abschied von Sebastien Bourdais in Ungarn hatte Frankreich ein Rennen lang keinen Formel 1-Piloten. Doch noch kommt Romain Grosjean, um die Tricolore hochzuhalten. Doch der ehemalige GP 2-Pilot gibt sich noch zurückhaltend vor seinem ersten Start in Valencia.

"Es geht nun erst einmal daraum, möglichst viel Erfahrung zu sammeln. Man versucht natürlich immer das bestmögliche herauszuholen, aber ich sehe es auch als einen Test für die Zukunft." Außer bei vier Aerodynamiktests konnte Grosjean sein neues Sportgerät noch nicht ausprobieren. "Da durfte ich nur geradeaus fahren und habe am Ende der Geraden gewendet", bedauerte der 23-Jährige.
 
Die Herausforderung Formel 1 ist dem Neuling aber durchaus bewusst. Mit der GP 2 sei die Königsklasse nicht zu vergleichen. "Es gibt so viele Menschen um einen herum und so viele Teile, die man verstellen kann. Das wird wohl die größte Aufgabe für mich." Der Mann aus Genf, der neben dem französischen auch einen schweizer Pass besitzt, versucht dabei locker zu bleiben und sich die Anspannung nicht anmerken zu lassen.
 
"Ich versuche alles mit einem Lächeln zu nehmen und keine Fehler zu machen", erklärte Grosjean. Deshalb wollte er auch nicht über mögliche Ziele für das Rennen sprechen. Erfahrung gewinnen und ins Ziel kommen, sei das Wichtigste. Dabei ist Teamchef Flavio Briatore nicht als jemand bekannt, der viel Geduld mitbringt. "Er verlangt viel", gibt der Franzose zu. "Aber er ist ja auch schon lange dabei."

Viel von Alonso lernen

Mit Fernando Alonso hat Grosjean außerdem einen starken Teamkollegen. "Er ist vielleicht der beste Pilot von allen. Da ist auf der einen Seite der Druck natürlich groß. Auf der anderen Seite kann man natürlich auch viel lernen. Für einen jungen Fahrer ist er also der beste Teamkollege, den man sich wünschen kann." Alonso selbst bedauert seinen jungen Teamgefährten: "Es ist sehr schwer, mitten in der Saison ins Auto zu kommen. Ich wünsche ihm natürlich alles Gute dabei."
 
An Alonso will sich Grosjean auch von den Zeiten her orientieren. "Ich werde versuchen, so nahe wie möglich an ihm dranzubleiben. Und wenn ich nahe an Alonso bin, bin ich auch automatisch nahe an den Punkten." Sollte Grosjean direkt im ersten Rennen WM-Zähler sammeln, wäre das schon ein großer Erfolg. Vorgänger Nelson Piquet konnte in den ersten zehn Rennen der Saison sein Punktekonto nicht aufstocken.

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