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Romain Grosjean

"Kenne den Weg aufs Malaysia-Podium"

Romain Grosjean Foto: xpb 27 Bilder

Trotz seines frühen Ausfalls verließ Romain Grosjean Melbourne mit einem Lächeln im Gesicht. Der Formel 1-Rückkehrer hat viel gelernt, sein Auto hat sein großes Potenzial angedeutet. In Malaysia soll nun auch das Ergebnis stimmen.

22.03.2012 Tobias Grüner

Das erste Rennen von Romain Grosjean nach zwei Jahren Formel 1-Pause dauerte nur zwei Runden lang. Im Zweikampf mit Pastor Maldonado rumpelte ihm der Williams ins Vorderrad. Die Aufhängung überstand den Crash nicht. "Eigentlich hatte ich ihm genug Platz gelassen", schimpfte der Franzose. "Das war kein normaler Rennunfall, aber ich kann ja nicht gleich in meinem ersten Rennen zur FIA laufen."

Eine Entschuldigung oder ein Gespräch gab es in der Woche danach nicht. "Reden bringt mir das Resultat auch nicht wieder", winkte Grosjean ab. Konkurrent Pastor Maldonado sah die Sache verständlicherweise etwas anders. "Die Aufhängung am Lotus scheint nicht besonders stabil gebaut zu sein", spottete der Venezolaner. "Der Kontakt war nicht beabsichtigt. Tut mir leid für Romain, aber das ist Racing."

Grosjean-Start geht in die Hose

Dabei war das Duell in der zweiten Runde nicht der erste Rückschlag im Rennen. Schon der Start ging in die Hose. Vom dritten Platz ging es bis zur ersten Kurve auf Rang sechs zurück. "Da hatten wir ein Software-Problem, das mich einiges gekostet hat", erklärte Romain anschließend. In Malaysia soll das nicht wieder auftreten.

Trotz der Probleme verließ Grosjean Australien mit einem Lächeln. "Wir haben viel gelernt. Und wir konnten unseren Speed aus den Wintertests bestätigen. Das Erreichen der dritten Qualifying-Runde war toll. Für mich ist die Formel 1 ein Traum. Ich hoffe, der Traum geht möglichst lange weiter."

Lotus peilt WM-Titel 2015 an

Konkrete Ziele will sich der GP2-Champion aber nicht setzen. "Wir wollen in diesem Jahr den vierten Platz im Konstrukteurspokal erreichen. 2015 soll der WM-Titel eingefahren werden. Ich hoffe, dass ich dann noch an Bord bin."

Die Strecke in Malaysia gehört zu den Lieblingsstrecken des Rückkehrers. Zuletzt ist er hier 2008 in der GP2 Asia gefahren. "Das war ein verrücktes Rennwochenende. Ich hatte die Pole Position und bin die schnellste Rennrunde gefahren. Nach einem Crash kam ich im ersten Rennen aber nur auf Rang neun. Im zweiten Rennen dann auf Platz zwei."

Der 25-Jährige kennt also den Weg auf das Podium des Sepang International Circuit. "Das ist ganz schön anstrengend. Nach dem Rennen in der Hitze geht muss man über Treppen zwei Stockwerke hoch." Über den Winter hat sich der gebürtige Genfer aber gut vorbereitet. "Hier habe ich nicht mehr so viel trainiert. Sonst ist man müde, wenn das Rennen beginnt."

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