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Grosjean schießt gegen Kritiker

"Die anderen sind doch nur neidisch"

Romain Grosjean - HaasF1 - 2016 Foto: sutton-images.com 134 Bilder

Romain Grosjean hat mit seinem Wechsel von Lotus zu HaasF1 einen Volltreffer gelandet. Der Franzose liegt nach 2 Rennen mit 18 Punkten auf Platz 5 in der WM. Grosjean hofft, dass es in dem Stil weiter geht, dämpft aber gleichzeitig die Erwartungen.

14.04.2016 Michael Schmidt

Romain Grosjean wusste schon vor der Saison, dass er mit seinem Wechsel zum neuen HaasF1 keinen Fehler gemacht hat. "Ich habe nicht davon geträumt, nach 2 Rennen Fünfter in der WM zu sein. Aber mit Punkten und Top Ten-Platzierungen in der Qualifikation habe ich schon gerechnet."

Trotzdem darf man jetzt nicht erwarten, dass es in jedem Rennen mit zweistelligen Punktegewinnen weitergeht. "Wir müssen unsere Erwartungen dämpfen. Für uns beginnt jedes Rennen bei Null." Eines traut sich Grosjean aber zu sagen. "Wenn wir auch hier in China gut unterwegs sind, werden wir überall stark sein."

Der Kurs von Shanghai belastet im Gegensatz zu Melbourne und Bahrain hauptsächlich die Vorderreifen. Das wird für die Ingenieure und den Fahrer eine neue Herausforderung: "Ich habe keine Referenz zum Vorjahresauto, weil es keines gibt. Also müssen wir uns an das Setup und das Reifenmanagement erst herantasten. Der HaasF1 ist ein ganz anderes Auto als der Lotus. Aber gewisse Dinge kann man schon übertragen. Da hilft mir die Erfahrung. Ich habe ja mein Hirn nicht bei Lotus zurückgelassen."

HaasF1 wie Ferrari nett zu den Reifen

Der HaasF1 ist ein enger Verwandter des Ferrari. Grosjean will das gar nicht abstreiten. "Der 2015er Ferrari war nett zu den Reifen. Es ist deshalb kein Zufall, dass unser Auto auch ist. Wir haben ja das gleiche Getriebe und die gleiche Hinterachse. Unser geringer Reifenverschleiß kann uns bei den Rennen helfen, bei denen die weichen Reifen kritisch sind. Wir können mit ihnen umgehen und das für unseren Vorteil nutzen."

Die anderen Teams sehen den Erfolg der Amerikaner mit gemischten Gefühlen. Der starke Einstieg von HaasF1 ist gut für den Sport, aber er schafft etablierten Teams wie Williams, Force India und Toro Rosso neue Konkurrenz.

Und die regen sich darüber auf, dass der US-Renner ein verkappter Ferrari ist. "Unser Weg hat einem amerikanischen Team den Weg in die Formel 1 geöffnet. Und es wird ein Modell für andere neue Teams sein. Die Leute, die uns kritisieren, sind nur neidisch auf unseren Erfolg. Aber so ist die Formel 1."

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