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Romain Grosjean eingebremst

Setup-Rätsel auch in Malaysia

Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP Malaysia - 22. März 2013 Foto: ams 27 Bilder

Romain Grosjean kämpft in Malaysia mit unerklärlichen Setup-Problemen. Obwohl sein Lotus ähnlich abgestimmt ist wie der von Teamkollege Kimi Räikkönen, klagt der Franzose über eine fehlende Balance und stark abbauenden Reifen.

22.03.2013 Tobias Grüner

Romain Grosjean ist jetzt schon einer der Verlierer des Saisonbeginns. Während Kimi Räikkönen nach seinem Australien gefeiert wird, kämpft der Franzose im Schatten seines Teamkollegen mit seinem Auto. Schon in Melbourne war für Grosjean nicht viel zu holen. Die Nummer zwei im Team musste sich mit einem mageren Pünktchen für Platz zehn zufrieden geben.

Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass Grosjean mit dem falschen Setup unterwegs war. In Malaysia sollte sich das nicht wiederholen. Doch nach dem Freien Training war die Stimmung schon wieder im Keller. "Wir erleben das gleiche Phänomen wie in Melbourne und wir verstehen es einfach nicht", klagte Grosjean beim Gespräch mit der Presse.
 
Vor allem der Vergleich mit Teamkollege Räikkönen gibt Rätsel auf: "Vom Papier her haben wir ähnliche Setups. Aber die Autos verhalten sich unterschiedlich. Das kann man sogar an der Telemetrie sehen. Vom ersten zum zweiten Training haben wir nicht viel verändert. Aber das Auto hat sich trotzdem anders verhalten. Da habe ich nur noch gedacht: Was geht den hier ab?"

Grosjean macht sich ernste Sorgen, dass er am Sonntag ein ähnlich schlechtes Rennen erlebt. Ein Problem ist nicht nur der fehlende Speed. "Wenn sich die Balance plötzlich ändert, dann wirkt sich das natürlich auch auf die Reifen aus. Da kommt man im Rennen nicht sehr weit", erklärt Grosjean. Und auch die Aussichten für das Qualifying sind nicht rosig. Der Franzose rechnet nicht, dass er um die vordersten Startplätze kämpfen kann.

Neuer Lotus-Auspuff funktioniert

Bei Kimi Räikkönen sieht das ganz anders aus. Der Lotus des Finnen war am Freitag mit einem neuen Auspuff ausgerüstet. Auch der Unterboden und die Seitenkästen wurden angepasst. "Das Auto hat sich damit gut angefühlt. Es gab keine Probleme. Deshalb werden wir es wohl für den Rest des Wochenendes behalten", zog der Iceman ein positives Fazit. Dumm, dass es von dem Update nur eine Version gibt. Grosjean geht leer aus.

Dabei hatte Räikkönen vor dem Wochenende eigentlich noch gesagt, dass er auf neue Teile gerne verzichtet. "Das Auto lief so gut. Bitte nichts verändern", lautete der Appell an die Ingenieure. Die hörten aber nicht auf ihn. Am Freitag konnte den Melbourne-Sieger in Malaysia nur die Elektrik und das Wetter einbremsen. "Wir hatten ein kleines KERS-Problem und dann noch der Regen. Deshalb konnten wir keinen Longrun fahren. Das Auto fühlt sich mit mehr Sprit aber ähnlich gut an wie in Melbourne. Wir müssen aber erst einmal abwarten, wie das morgen aussieht."

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