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Romain Grosjean

Zweiklassen-Gesellschaft bei Lotus

Romain Grosjean - Formel 1 - GP China - 12. April 2013 Foto: xpb 27 Bilder

Kimi Räikkönen ist mit 49 Punkten Zweiter in der Weltmeisterschaft. Teamkollege Romain Grosjean krebst mit elf Zählern auf Platz neun der WM-Wertung herum. Der Franzose hat Probleme mit dem Setup und den Reifen. Im Moment ist er ratlos.

18.04.2013 Michael Schmidt

Dieser Lotus E21 ist ein Auto, mit dem man 2013 Weltmeister werden kann. "Wir zählen zu den vier Teams, die gewinnen können", bestätigt Kimi Räikkönen. Der Finne fügt sogar hinzu: "Die Chancen, in diesem Jahr Weltmeister zu werden, sind größer als 2012. Unser Auto ist stärker in der Qualifikation als im letzten Jahr, und ich kenne das Team viel besser."

Grosjean stochert im Nebel

Teamkollege Romain Grosjean ist meilenweit davon entfernt, vom WM-Titel zu träumen. Er hat elf Punkte auf dem Konto. Sein Stallrivale ist Zweiter mit 49 Zählern. Beim GP China kam Grosjean 43 Sekunden hinter Räikkönen ins Ziel. Das ist ein Klassenunterschied.

Romain Grosjean gibt zu, dass er in einer schwierigen Situation steckt. "Es gibt Momente, da bin ich happy mit meinem Auto. Manchmal hält das Gefühl einen Stint, manchmal eine Runde und manchmal nur zwei Kurven an. In China war ich mit meinem Auto in der Qualifikation zufrieden. dann ging im Rennen gar nichts mehr. Wir versuchen gerade zu verstehen, woran das liegt."

Der Franzose mit Schweizer Pass weiß noch nicht einmal, wo er ansetzen soll: "Es hat mit den Reifen, der Fahrzeugabstimmung und meinem Fahrstil zu tun." Die drei Dinge sind offenbar nicht miteinander vereinbar. "Ich finde, dass die Reifen schwieriger zu verstehen sind als im letzten Jahr. Leider bleibt uns im Training wenig Zeit, diese Probleme zu lösen."

Lotus passt nicht zu Grosjeans Fahrstil

Im Team hört man, dass der Lotus einfach auf Räikkönens Fahrstil leichter abzustimmen ist. Grosjean fährt mit zu viel Untersteuern. Das schränkt die Ingenieure beim Fahrwerks-Setup ein. "Jeder Fahrer hat in seiner DNA einen bestimmten Fahrstil. Man kann ihn anpassen, aber nicht von A nach Z ändern. Wir haben Probleme, das Auto so hinzukriegen, dass es für meinen Fahrstil passt", klagt Grosjean.

Schwingt da die Angst mit, dass die Ingenieure und er das Problem nie lösen oder zu spät n der Saison? Grosjean lächelt unsicher: "Ich habe genug Selbstvertrauen, und traue mir zu, da wieder rauszukommen."

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