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Ron Dennis

Win-Win-Situation für McLaren und Daimler

Foto: Wolfgang Wilhelm 59 Bilder

McLaren muss sich nach der Trennung von Mercedes künftig mit der Rolle als ganz normales Kundenteam anfreunden. Immerhin konnte Ron Dennis den Bezug von Mercedes-Motoren bis 2015 sicherstellen. Auch der Name des Teams und die Lackierung bleibt gleich.

16.11.2009 Tobias Grüner

Die Trennung der ehemaligen Partner McLaren und Mercedes war eine schwere Geburt. Am Ende wurden aber nicht alle Leinen gekappt. "Da sie sehr konkurrenzfähige Motoren bauen, freuen wir uns dass sich Mercedes-Benz verpflichtet hat, nicht nur als Motorenlieferant sondern auch als unser Partner bis 2015 weiterzumachen. Und vielleicht auch darüber hinaus", erklärte McLaren-Chef Ron Dennis.

Mercedes übernimmt Mehrheit an Brawn GP 1:35 Min.

McLaren-Mercedes weiter im bekannten Silber

Damit wäre McLaren dann 21 Jahre lang mit Triebwerken aus dem Hause Mercedes unterwegs. Auch im Teamname soll unverändert der Motorenhersteller enthalten sein. Die beiden McLaren-Mercedes-Boliden werden außerdem in der bekannten silber-roten Lackierung weiterfahren. Auch das neue Werksteam Mercedes GP wird in silber fahren.
 
Die McLaren-Anteilseigner Ron Dennis und Mansur Ojjeh werden in den kommenden zwei Jahren die kompletten 40 Prozent von Daimler zurückkaufen. Über den Preis wurde nichts bekannt. Zuletzt verlangte der Konzern die gleiche Summe, die man 1999 beim Einstieg auf den Tisch legte - rund 200 Millionen Euro.

Aufregende Jahre für McLaren

Auch ohne den Status als Nummer 1-Team gibt sich Ron Dennis zufrieden. "Es ist eine Win-Win-Situation – sowohl für McLaren als auch für Daimler. Die nächsten Jahre werden sehr aufregend für McLaren. In dieser Zeit wollen wir uns zu einer noch größeren wirtschaftliche und technologischen Kraft entwickeln."

Daneben will das Untenehmen auch den neuen Straßensportwagen erfolgreich am Markt positionieren. Der MP4-12C soll ab 2011 an die ersten Kunden ausgeliefert werden und ein würdiger Nachfolger des legendären McLaren F1 von 1994 sein. Trotz des Sportwagengeschäfts will das Unternehmen aus Woking den Motorsport aber nicht vernachlässigen. "Die Formel 1 wird immer eine Hauptaktivität bleiben, sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch aus Tradition", erklärte Dennis.

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