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Rookie kracht in Weltmeister

Kvyat unbeeindruckt von Kollision

Daniil Kvyat - Toro Rosso - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 29. März 2014 Foto: xpb 26 Bilder

Daniil Kvyat hat in Melbourne als jüngster Fahrer aller Zeiten Punkte gesammelt. In Malaysia könnte er erneut Zählbares mitnehmen. Die Fahrt auf Startplatz 11 verlief aber nicht ohne Zwischenfälle. Zu Beginn des Q2 kreuzte plötzlich Fernando Alonso den Weg des Rookies.

29.03.2014 Tobias Grüner

Wenn ein Formel 1-Neuling mit einem zweifachen Weltmeister kollidiert, gibt es in Sachen Schuldfrage meistens keine Diskussionen. Doch im Malaysia-Qualifying sah der Fall etwas anders aus. Auf den ersten Blick schien Daniil Kvyat dem Ferrari von Fernando Alonso einfach in die Seite gefahren zu sein. Doch selbst der Spanier wollte seinem jungen Kollegen keine Schuld geben.

"Ich habe eingelenkt ohne zu wissen, dass er da war", erklärte Alonso. Der Routinier war bei Nässe einfach auf einer anderen Linie unterwegs. Streit mit Kvyat gab es keinen. "Ich habe mit Fernando gesprochen. Wir hatten beide die gleiche Meinung. Es war nur ein kleines Missverständnis. Da muss man gar nicht mehr groß drüber diskutieren", versuchte der Toro Rosso-Youngster das Thema zu beenden.

Kollision bleibt ohne Auswirkung

"Ich war überrascht, als ich ihn an meiner Seite sah. Ich dachte, er lässt mich innen vorbei. Er hat gesagt, dass er überrascht war, mich innen zu sehen. Das war eigentlich schon alles." Die Szene war eines der Highlights des Regen-Dramas. Beinahe wäre Alonso schon im Q2 rausgeflogen. Doch die Ferrari-Mechaniker wechselten in Rekordzeit die Spurstange. Beim Toro Rosso musste der Frontflügel ersetzt werden.

"Ich habe gleich gemerkt, dass es Alonso war", erinnert sich Kvyat an die unerfreuliche Begegnung. "Aber mein erster Gedanke galt meinem Frontflügel. Wir untersuchen das Auto noch. Aber es hat sich eigentlich alles normal angefühlt, als ich einen neuen Flügel bekam. Ich konnte gleich wieder angreifen."

Kvyat will wieder Punkte holen

Ansonsten zog der Rookie ein positives Fazit: "Bis auf den Zwischenfall war es ein gutes Qualifying. Es waren keine großen Fehler drin. Zwischendurch hatte ich ein paar heftige Rutscher drin, konnte das Auto aber immer wieder abfangen. Die schnelle Runde im Q2 war gut. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen mehr rausquetschen können."

Im Rennen will der Teenager aus Ufa wieder angreifen. "Der 11. Startplatz ist eine gute Ausgangsbasis. Wenn ich die Reifen gut in Schuss halte, hoffe ich auf mehr Punkte als in Australien. Der Blick geht auf jeden Fall nach vorne."

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