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Rosberg baut Vorsprung aus

"Ich hatte es immer unter Kontrolle"

Nico Rosberg - GP Österreich 2014 Foto: xpb 66 Bilder

Nico Rosberg hat Teamkollege Lewis Hamilton in Spielberg zum dritten Mal in Folge geschlagen. Trotz des Vorsprungs von 29 Punkten will er noch nicht von einer Vorentscheidung sprechen. In Spielberg hatte der WM-Spitzenreiter aber alles im Griff, wie er nach dem Rennen erklärte.

22.06.2014 Tobias Grüner

Vor dem GP Monaco gewann Lewis Hamilton 4 Rennen in Folge. Doch seit seinem Heimsieg im Fürstentum hat Nico Rosberg den Teamkollegen wieder im Griff. Mit Platz 2 in Montreal und dem Sieg in Spielberg baute er den Vorsprung in der WM-Wertung auf 29 Punkte aus.

"29 Punkte ist ein gutes Polster. Aber es ist noch früh in der Saison. Mein Ziel ist es in jedem Rennen, den Vorsprung auszubauen. Das Ziel hab ich hier erreicht", hält der WM-Spitzenreiter den Ball flach. Das Selbstvertrauen ist Rosberg allerdings anzusehen. "Es ist schön, dass das Pendel gerade in meine Richtung ausschlägt. Ich versuche das Meiste in dieser Phase rauszuholen und den guten Run am Leben zu halten. Aber Lewis wird mit aller Kraft versuchen, den Lauf zu durchbrechen."

Rosberg schneller als Hamilton

Nach Hamiltons Fehler im Qualifying sah es schon vor dem Rennen gut aus für Rosberg. Doch in der ersten Runde stürmte der Mercedes mit der Nummer 44 von Platz 9 auf Rang 4 nach vorne und machte sich im Rückspiegel des Schwesterautos bemerkbar. "Das war schneller, als ich erwartet habe. Ich wusste natürlich, dass er durchkommen wird – weil wir so ein schnelles Auto haben. Aber es ist natürlich nicht vorherzusehen, dass er so einen guten Start hat", berichtet Rosberg.

Mit einer aggressiven Reifen-Strategie konnte sich Rosberg aber vor die beiden Williams setzen. Hamilton brauchte etwas länger, bis er wieder am Heck des Teamkollegen war. In den letzten Runden wurde es noch einmal eng – zumindest sah es so aus. "Ich hatte es immer unter Kontrolle", so Rosberg cool. "In den letzten Rennen konnte er mir immer bis ins Getriebe fahren. Das war heute nie der Fall. Er lag immer außerhalb des DRS-Fensters. Erst in der letzten Runde hat er etwas aufgeholt, weil meine Reifen abgebaut haben. Aber auch das war kein Problem."

Bremsproblem vorhersehbar

Wegen überhitzender Bremsen blieben die beiden Williams dahinter aber immer in Schlagdistanz. Aber auch das war laut Rosberg vorher einkalkuliert. "Wir wussten, dass die Bremsen ein Problem werden können. Wir haben dieses Setup aber bewusst in Kauf genommen, obwohl wir die Situation im Rennen etwas managen mussten."

Ganz zufrieden ist Rosberg allerdings nicht. Die Konkurrenz hat aufgeholt. Der Deutsche appelliert an sein Team: "Wir müssen vorsichtig sein. Dieses Wochenende hatten wir einen Überraschungsgegner. Williams war sehr schnell. Bei uns lief nicht alles perfekt. Nächstes Mal müssen wir einen besseren Job erledigen."

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