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Rosberg behindert

Räikkönen muss drei Plätze zurück

Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP Malaysia Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen wurde im Qualifying von Malaysia erst vom Regen ausgebremst, dann auch noch von den FIA-Kommissaren. Wegen der Behinderung von Nico Rosberg wurde der Melbourne-Sieger von Startplatz sieben auf Rang zehn zurückgestuft.

23.03.2013 Tobias Grüner

Vor genau zehn Jahren hat Kimi Räikkönen in Malaysia sein erstes Formel 1-Rennen gewonnen. Damals startete der Iceman von Rang sieben. Als er im Qualifying erneut die siebtschnellste Zeit fuhr, sah alles nach einem guten Omen aus. Schließlich hatte er schon in Melbourne von der gleichen Position gewonnen. Doch dann kam noch ein Besuch bei der Rennleitung.

Regen und Strafe werfen Räikkönen zurück

Die FIA-Kommissare hatten erkannt, dass der WM-Spitzenreiter den Mercedes von Nico Rosberg im Qualifying behindert hatte. Räikkönen und seine Ingenieure versuchten zu beweisen, dass er Rosberg zwischen den Kurven zwölf und 15 nicht regelwidrig im Weg stand. Doch die Argumente fanden kein Gehör. Das Urteil: Kimi muss drei Startplätze weiter nach hinten – von sieben auf die Zehn.

Eigentlich hatte der Melbourne-Sieger einen Startplatz in den ersten zwei Reihen angepeilt. Doch im Top Ten-Finale kam ihm schon der Regen dazwischen. "Leider hatten wir im Q3 auf feuchter Piste gar keinen Grip mehr", erklärte der Finne. "Auch ein Wechsel auf einen neuen Satz Intermediates half nicht. Wir hatten einfach zu wenig Abtrieb."

Lotus konzentriert sich auf Ferrari

Teamchef Eric Boullier hofft, dass im Rennen trotzdem noch etwas drin ist. In den Trainings-Longruns schienen die Reifen am Lotus deutlich länger zu halten als am Red Bull. Auf der Frage nach dem schärfsten Konkurrenten für das Rennen nannte der Franzose nicht etwas Pole-Mann Sebastian Vettel sondern "Ferrari".

Der zweite Lotus von Romain Grosjean scheint wieder nur die zweite Geige zu spielen. Die Probleme mit dem Setup waren zwar am Samstag behoben. Dann kam aber eine falsche Taktik-Entscheidung dazwischen: "Wir sind leider bei unserem Plan geblieben, den ersten Run im Q2 mit gebrauchten Reifen anzugehen. Damit hat es leider nicht gereicht", klagt der Franzose. "Kimi war mit neuen Reifen draußen und hat es geschafft."

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