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Rosberg denkt nicht an WM-Stand

"Will einfach ein paar coole Rennen"

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - 18. April 2015 Foto: Wilhelm 110 Bilder

Nico Rosberg liegt nach dem enttäuschenden dritten Platz in Bahrain bereits 27 Punkte hinter Lewis Hamilton. Der WM-Zug scheint erneut ohne den Deutschen abzufahren. Rosberg selbst gibt zu, dass der Abstand zum WM-Führenden momentan nicht das Wichtigste ist. Das erste Ziel lautet, den Trend zu stoppen.

25.04.2015 Tobias Grüner

Für Nico Rosberg läuft die Saison 2015 bislang gar nicht nach Plan. In den ersten 4 Rennen setzte es 4 Niederlagen gegen Teamkollege Lewis Hamilton. In der Fahrerwertung ist der Weltmeister an der Spitze allein auf weiter Flur. Rosberg als erster Verfolger weist schon einen Rückstand von 27 Punkten auf.

Rosberg 4 Mal chancenlos gegen Hamilton

"Mit einem Auge habe ich schon auf den WM-Stand geschaut. Aber da liegt jetzt nicht mein Fokus drauf. Ich will einfach ein paar coole Rennen haben", erklärte Rosberg nach dem Bahrain Grand Prix resigniert. Gegen den Stallrivalen war in den 56 Runden zuvor kein Kraut gewachsen. "Er kontrolliert es einfach. Er macht am Anfang des Stints langsam und hinten raus zieht er dann wieder an. Mit dem gleichen Auto kann man da nichts gegen machen."

Statt mit Hamilton zu kämpfen, musste sich Rosberg zwischendurch immer wieder mit den Ferrari herumschlagen. Auf die unterhaltsamen Zweikämpfe hätte er gerne verzichtet. "Das war auf der einen Seite ganz schön. Aber auf der anderen Seite war es auch etwas blöd, dass ich immer wieder vorbei musste. Einmal ist ja okay, aber dass gleich beide Boxenstopps in die Hose gehen?!"

Der Grund für den doppelten Platzverlust beim Reifenwechsel sieht der Deutsche in einem kurzfristigen Personalwechsel bei seiner Crew: "Das lag unter anderem daran, dass mein Chefmechaniker nach Hause geflogen ist, weil es ihm nicht gut ging. Der ist so ein wichtiger Bestandteil des Teams. Das kann man nicht 100-prozentig auffangen."

Bremsproblem kostet Mercedes-Doppelsieg

Schon am Start waren die beiden Ferrari Rosberg direkt vor die Nase gefahren. Doch schon innerhalb von 8 Runden hatte sich der Silberpfeil-Pilot wieder an Räikkönen und Vettel vorbeigekämpft: "Wut im Bauch war nicht dabei. Ich habe nur Lewis an der Spitze abhauen gesehen und dazwischen waren zwei Rote. Die mussten weg. Das war ganz simpel. Ich habe dann auch gemerkt, dass mein Auto richtig gut geht. Das war ein cooles Gefühl. Dadurch konnte ich angreifen."

Am Ende musste sich Rosberg aber dann doch zumindest einem roten Gegner geschlagen geben. Im Duell mit Räikkönen kämpfte der Wahlmonegasse mit stumpfen Waffen: "Das Bremspedal ging auf einmal fast zum Boden. Normalerweise gibt es nur einen Zentimeter nach. Am Anfang war das Pedal noch hart und dann ist es auf ein Mal durchgefallen. Das hat gereicht, dass ich geradeaus geschossen bin."

Ohne das Technik-Problem wäre es nach Meinung Rosbergs wohl ein Mercedes-Doppelsieg geworden. "Ich hätte Kimi auf jeden Fall gehalten. Seine Reifen haben bis dahin ja auch schon abgebaut. Man hat schon gesehen, dass er am Ende immer langsamer an mich rangekommen ist."

Mercedes muss weiter angasen

Positiv konnte der Pilot vermerken, dass die Mercedes-Pace im Rennen stärker als bei den letzten Rennen war. "Ein paar Bedenken waren natürlich schon da. Das Team hat aber einen super Job erledigt. Am Freitag war Ferrari noch schneller. Im Rennen waren wir schneller. Aber es ist weiter eng. Kimi ist nur 3 Sekunden hinter Lewis ins Ziel gekommen. Wir müssen also weiter angasen."

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