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Rosberg, Heidfeld & Co. - die Deutschen in Singapur

Rätselraten über Kräfteverhältnis

Nico Rosberg GP Singapur 2009 Foto: dpa 33 Bilder

Nach den ersten zwei Trainingseinheiten unter Flutlicht weiß das deutsche Quintett die Situation noch nicht so ganz einzuschätzen. Richtig unzufrieden war aber keiner der Fünf. Im zweiten Test verpasste nur Adrian Sutil die Top Ten und war deshalb etwas verstimmt.

25.09.2009 Tobias Grüner

Adrian Sutil:
 
Nach dem Traumwochenende in Monza war Adrian Sutil nicht ganz zufrieden mit dem Auftakt in Singapur. "Am Ende war es etwas schade. Da hatte ich Verkehr, deshalb ist die Zeit nicht ganz so gut. Ist aber auch nicht wichtig." Wie die meisten Fahrer beklagte der Force India die staubigen Bedingungen auf der Piste. "Da war es leicht einen Fehler zu machen. So ab der dritten Runde war nicht mehr viel Grip da." Im Gegensatz zu Mark Webber und Romain Grosjean hielt der Deutsche seinen Boliden aber auf der Strecke.

Im Auto sieht Sutil noch ein wenig mehr Potenzial. "Wir werden heute Abend noch ein bisschen was ausprobieren. Ich denke, dass wir am Samstag noch schneller sind. Und wenn noch mehr Grip auf der Strecke ist, lösen sich die meisten Probleme sowieso von alleine." Über die Wirksamkeit der Updates konnte er noch keine Aussage machen. "Ich vertraue da auf die Zahlen unserer Simulation." Auch von seinen Zielen will Sutil trotz des holprigen Starts noch nicht abrücken. "Wir wollen in die Top Ten im Qualifying. Da lass ich mir auch nicht ausreden. Das muss einfach funktionieren."

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel hatte mal wieder was zu Strahlen. Der Red Bull-Pilot fuhr mit 1.48,650 Min. die schnellste Zeit des Tages. Und er drehte insgesamt 47 Runden. Mehr als in Spa und Monza, als er wegen der Motorenknappheit Kilometer sparen musste. "Wir dürfen jetzt wieder mehr fahren", freute sich Vettel. Red Bull hat die Taktik geändert: Ab sofort gilt: Alles oder nichts. wenn die Motoren platzen, dann platzen sie eben.

Das neue Aerodynamikpaket mit dem neuen Frontflügel und den Modifikationen am Unterboden hat dem Auto vor allem in langsamen Kurven geholfen. "Das Auto war stark. Wir haben einen schönen Schritt nach vorne gemacht", lobte Vettel. Insgesamt ist die Strecke von Singapur im Vergleich zum Vorjahr deutlich langsamer. "Wir verlieren in vier Kurven Zeit", erklärte der Freitagsbeste. "Am meisten in der enger gesteckten Schikane. Da fehlen bestimmt 30 bis 40 km/h gegenüber dem Vorjahr."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld kann über den runderneuerten BMW keine Auskunft geben. "Das Auto fühlt sich nicht viel anders an, obwohl wir das erwartet haben. Man spürt nur, dass mehr Abtrieb vorhanden ist. Vielleicht liegt es an der welligen Strecke, die vieles überdeckt, vielleicht an dem vielen Staub. Sobald du einmal kurz von der Linie abweichst, wirbelst du eine riesige Staubwolke auf."

Das ersten Training beendete der BMW-Pilot auf Platz 14. Nach Abstimmungsänderungen lief es in der zweiten Sitzung deutlich besser. Heidfeld stieß bis auf Platz vier vor, wollte aber aus der für BMW ungewöhnlich guten Startposition keine voreiligen Schlüsse ziehen. "Wir sind zum Schluss nicht mit frischen Reifen gefahren, die anderen schon."

Timo Glock:

Timo Glock hat dieses Spiel schon mehrmals in diesem Jahr erlebt. In der ersten Sitzung schlecht, in der zweiten gut. "Und wir wissen wieder mal nicht warum. Wir müssen jetzt erst einmal die zwei, drei Abstimmungsänderungen analysieren, die das Auto offensichtlich besser gemacht haben. Aber vielleicht war es ja auch nur die Strecke, die besser geworden ist." Timo Glock fuhr in der schnelleren der beiden Trainingssitzungen die achtschnellste Zeit.

Nico Rosberg:

Nach dem ersten Training lief Nico Rosberg noch mit einem sorgenvollen Gesicht herum. Dreieinhalb Stunden später konnte der Williams-Pilot wieder strahlen. "Wir haben einen Riesenschritt mit dem Setup gemacht. Das Auto ist jetzt wieder so, wie ich es gewohnt war. Ich rechne mit einem Platz in den Top acht." Am Freitag reichte es immerhin zur siebtschnellsten Zeit. Rosberg lobt die Änderungen an der Strecke. "Du musst dir neue Bremspunkte und andere Linien suchen, aber es hat viel weniger Bodenwellen. Letztes Jahr sind dir die Schläge voll ins Kreuz gefahren. Das ist jetzt nicht mehr so schlimm."

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