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Rosberg lässt nichts anbrennen

Erster Sieg in Suzuka

Nico Rosberg - Mercedes - GP Japan - Suzuka Foto: xpb 71 Bilder

Nico Rosberg ist nach seinem ersten Triumph in Japan auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel. Während Teamkollege Lewis Hamilton über den Start stolperte, verwaltete der WM-Führende ohne Mühe die Spitzenposition. Es war kein Gegner in Sicht.

09.10.2016 Andreas Haupt 2 Kommentare

Zweimal hatte Nico Rosberg in Suzuka zuvor die Pole-Position geholt. 2014 und 2015. Zweimal hatte der spätere Sieger nach 53 Runden aber Lewis Hamilton geheißen. Diesmal war es anders. Nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei. „Es war ein perfektes Wochenende. Ich habe mich von der ersten Runde an im Auto wohl gefühlt. Das Setup wurde immer besser. Es ist ein großartiges Gefühl, auf dieser legendären Old-School-Strecke zu gewinnen“, freute sich der Sieger.

Rosberg lernt aus 2015

Rosberg legte am Samstag mit seiner dritte Pole auf der japanischen Achterbahn den Grundstein zu seinem ersten Sieg in Suzuka und seinem 23. Erfolg der Karriere. Im Gegensatz zum Vorjahr ließ er sich nicht auf den ersten 405 Metern und durch die erste Kurve von seinem Teamkollegen ausboxen. Im Gegenteil: Der Wahlmonegasse hatte keine Mühe, seine Führung zu verteidigen. Unterdessen verhungerte Hamilton acht Meter rechts hinten von ihm versetzt in seiner Startbox. „Es war mein Fehler. Die Reifen sind zu sehr durchgedreht“, erklärte der dreimalige Weltmeister. Teamchef Toto Wolff nahm seinen Fahrer in Schutz. „Wir haben eine komplizierte Kupplung. Es sieht so aus, als ob es nicht so funktioniert hat, als Lewis die Kupplung losgelassen hat. Es kommt darauf an, wie du sie löst und die Drehzahl dabei hältst.“ Bei Hamilton war es ein Fall von zu viel Drehmoment auf der Hinterachse.

Sein Rivale hat aus dem Vorjahr gelernt. „Ich habe mir den Start nochmals angeschaut und ihn analysiert.“ Niemand konnte Rosberg in der ersten Kurve gefährden. „Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn du in den Rückspiegel schaust, und niemand zu nahe ist.“ In der Folge kontrollierte er das Rennen. Nur zweimal verlor Rosberg die Führung. Als ihm seine Mechaniker in der 12. und 29 Runde jeweils harte Reifen an seinen Mercedes schraubten. Es war jeweils eine Reaktion auf die vorangegangenen Red Bull-Stopps von Verfolger Max Verstappen.

Drei zweite und ein dritter Platz reichen für den Titel

Schon nach drei Umläufen war Rosberg über zwei Sekunden vorne. Er kontrolliert in der Folge den GP Japan und rollte nach 53 Runden mit 4,978 Sekunden vor Verstappen ins Ziel. „Es gab keinen Grund, 50 Sekunden herauszufahren. Mein Motor ist alt. In Austin bekomme ich einen neuen.“ Es wird sein fünftes Triebwerk der Saison sein. In Japan trug Rosbergs Auto noch den Malaysia-Motor im Heck.

Hamilton wurde Dritter. Dadurch vergrößerte Rosberg seinen Vorsprung in der WM auf 33 Punkte. Ein schönes Polster vier Rennen vor Saisonende. Rosberg reichen selbst bei vier Hamilton-Siegen drei zweite und ein dritter Rang, um erstmals Formel 1-Champion zu werden. „Klar ist mir der Vorsprung bewusst. Aber es sind noch ein paar Rennen“, stapelt er tief.

Rosberg will seinem bisherigen Ansatz weiter treu bleiben, ohne ins vorschnelle Träumen zu verfallen. „Ich denke von Wochenende zu Wochenende.“ Es scheint, als ob ihn nur noch der Defektteufel stoppen könnte. „Ein Nuller von ihm und 25 Punkte für Lewis und schon ist alles wieder möglich“, macht Wolff Hamilton etwas Hoffnung.

Mercedes krönte sich vorzeitig zum Konstrukteurs-Weltmeister. Rosberg jubelte: „Eine Riesenleistung. Ich freue mich, zusammen mit den Jungs zu feiern. Aber nicht zu sehr. Ich muss noch etwas mit meiner Energie haushalten.“

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@Moto Fan

Wenn der RTL-Kommentar ein Problem sein sollte, gibt es dafür eine simple Lösung.

Außer auf dem Podium, da kommt man offensichtlich unabhängig von der eigenen Senderwahl einige Male im Jahr nicht um diesen RTL-Menschen mit der farbenfrohen Oberbekleidung herum.

Proesterchen 9. Oktober 2016, 16:08 Uhr
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