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Rosbergs WM-Chancen schwinden

Motor-Test auf Suzuka verschoben

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Singapur - 17. September 2015 Foto: xpb 102 Bilder

Nico Rosberg reist mit 53 Punkten Rückstand nach Singapur. Viel spricht nicht dafür, dass er Lewis Hamilton noch vom dritten Titel abhalten kann. "Ich habe mich dafür entschieden, daran zu glauben", erklärte der Mercedes-Pilot kämpferisch.

17.09.2015 Tobias Grüner

Vor genau einem Jahr sah die Welt für Nico Rosberg noch rosig aus. Der Deutsche reiste mit 22 Punkten Vorsprung nach Singapur. Der WM-Titel schien zum Greifen nah. Doch dann ging es bergab. Alles begann mit dem Ausfall beim Nachtrennen. Wegen korrodierter Kabel in der Lenksäule konnte Lewis Hamilton die WM-Spitze übernehmen. Und er hat sie seitdem nicht mehr abgegeben.

Einige Journalisten wollten Rosberg am Donnerstag (17.9.2015) einreden, dass er doch jetzt ganz locker sein könne, weil es ja sowieso nichts mehr zu verlieren gibt. Dem widersprach der Deutsche entschieden. "Doll ist meine Situation momentan nicht. Vor einem Jahr bin ich sicher glücklicher angereist."

Rosberg mit Zweckoptimismus

Rosberg gibt sich nach außen kämpferisch. Doch seine Miene sagt etwas anderes. Die Wende liegt in weiter Ferne. "Ich habe mich dafür entschieden, noch daran zu glauben", lautet die verhaltene Kampfansage - garniert mit einigen Plattitüden. "Es gibt noch 7 Rennen, in denen jede Menge Punkte vergeben werden. Wir haben ein starkes Auto, mit dem man immer gewinnen kann. Dann kommt es darauf an, was Lewis macht."

Viel spricht aber nicht dafür, dass Rosberg das Ruder noch einmal herumreißt. Im Qualifying findet er schon lange nicht mehr das richtige Rezept. "Ich weiß auch nicht woran es liegt", zuckt der Wahlmonegasse mit den Schultern. "Ich fühle mich immer noch wohl im Auto und glaube nicht, dass ich langsamer bin. Ich habe oft das Gefühl, dass die Runden perfekt sind. Aber dann fährt Lewis doch noch einen Tick schneller."

Monza-Motor kommt erst in Japan zum Einsatz

Gegen einen Weltmeister Rosberg spricht auch die Motorensituation. Der wegen eines Kühlproblems in Monza ausgewechselte Mercedes-V6 wurde am Donnerstag in Singapur unter FIA-Aufsicht gestartet. Alles lief nach Plan. Doch ganz trauten die Ingenieure dem Braten nicht. In Singapur kann man es sich nicht leisten, Trainingszeit einzubüßen. Deshalb kommt schon am Freitag das neue, vierte Aggregat zum Einsatz. Motor Nummer 3 soll erst in Japan auf der Strecke getestet werden.

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