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Rosbergs erste Runden

„Lewis und ich, das wird funktionieren“

Mercedes W04 Jerez 2013 Foto: xpb 48 Bilder

Nico Rosberg drehte zwar nur ein paar Runden im neuen Mercedes, doch er versprüht schon wieder Optimismus. Der Mann, der den bislang einzigen GP-Sieg für Mercedes geschafft hat, glaubt, dass der Rückstand auf die Spitze verkleinert werden konnte. Für die Aufholjagd steht die Zusammenarbeit und nicht das Duell mit seinem neuen Teamkollegen Lewis Hamilton im Vordergrund.

04.02.2013 Michael Schmidt

Nico Rosberg ist ein ewiger Optimist. Der Sieger des GP China 2012 hatte die Ehre, die ersten Runden mit dem neuen Mercedes drehen zu dürfen. Und war sofort begeistert, obwohl das Auto am Filmtag nur mit steinharten Pirelli-Reifen ausrücken durfte. „Der Start ist schon einmal gelungen. Ich habe mich auf Anhieb in dem Auto wohl gefühlt. Das war in den letzten Jahren nicht der Fall. Auch die Balance hat sofort gepasst.“

Das sei verwunderlich, meint Rosberg, denn diesmal sitzt er an einem neuen Arbeitsplatz. Das Cockpit ist enger, Sitz und Lenkradposition anders. „Der Sitz hat auf Anhieb perfekt gepasst. Ich sitze auch so tief im Cockpit wie es sein muss. Das ist aus aerodynamischen Gründen wichtig.“

Rosberg-Plan: Aufholen, Einholen, Überholen

Doch Gefühle zählen nicht viel in der Formel 1. Die Rundenzeit bestimmt den Ton. Da hat Rosberg bereits eine gute Vorstellung, wie die Saison laufen soll. „Letztes Jahr sind wir stark in die Saison eingestiegen und dann zurückgefallen. Diesmal muss es umgekehrt laufen. Zum Saisonende war der Abstand zur Spitze so groß, dass wir nicht erwarten können, sofort um Siege zu fahren. Wir sind uns aber sicher, dass wir zum Saisonstart näher dran sind. Und dann müssen wir einfach schneller entwickeln, zur Spitze aufschließen und um Siege mitfahren.“

Nach drei Jahren Michael Schumacher hat Rosberg nun einen neuen Teamkollegen an seiner Seite. Mit Lewis Hamilton steigt der Druck noch einmal. Hamilton gilt als schnellster Fahrer im Feld. „Lewis und ich sind im Kartsport zwei Jahre im gleichen Team gefahren. Es hat damals funktioniert, und es wird wieder so sein. Wir müssen als Team arbeiten, weil wir einen Rückstand aufzuholen haben.“

Abtrieb löst alle Reifenprobleme

Eines der größten Probleme, die Mercedes lösen muss, ist das Reifenmanagement. Das könnte dadurch erschwert werden, dass Pirelli Reifenmischungen einsetzen will, die noch schneller verschleißen als das im letzten Jahr der Fall war. Für Rosberg gibt es nur eine Lösung: „Die neuen Reifen werden uns keine Hilfe sein. Wenn wir mehr Grip finden, löst sich dieses Problem von selbst. Es ist eigentlich ganz einfach. Je größer der Abtrieb, umso kleiner die Sorgen um die Reifen.“

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