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Ross Brawn

"Button bleibt zu 99 Prozent"

Jenson Button Foto: Wolfgang Wilhelm 68 Bilder

Teamchef und -Mitbesitzer Ross Brawn geht zu 99 Prozent von einer Vertragsverlängerung mit Formel-1-Weltmeister Jenson Button aus. "Du bist nie 100 Prozent sicher, aber ich würde sagen zu 99 Prozent", erklärte der Brite am Sonntag (25.10.) beim Sender BBC.

26.10.2009

"Wir wollen, dass Jenson bleibt und ich denke, dass wir eine Lösung finden", so Brawn weiter. Laut Homepage der "Daily Mail" sollen die Teamverantwortlichen dem frischgebackenen Button einen neuen Vertrag mit einem Jahresgehalt von rund acht Millionen Euro angeboten haben.

Button möchte bei Brawn bleiben

Auch Button-Manager Richard Goddard geht davon aus, dass "die Angelegenheit in wenigen Wochen" geklärt sein wird. Er stellte noch einmal klar: "Jenson möchte bei Brawn bleiben." Brawn geht von einer Klärung bis spätestens zwei Wochen nach dem Finale am kommenden Sonntag (1.11.) in Abu Dhabi aus. Man will einen gesunden Mittelweg zwischen dem finden, was sich das Team leisten und was Button als Weltmeister fordern kann.

Button hatte zur Rettung des Brawn-Rennstalls vor der Saison auf einen Teil seines Gehalts verzichtet. Er soll seine Flug- und Hotelrechnungen sogar selbst beglichen haben. Die neue Offerte soll nun so hoch sein wie das Salär, das Button beim Vorgänger-Team Honda bezogen hatte.

Kein Weltmeister-Duo bei McLaren

Britische Medien bringen den 29-jährigen Champion allerdings auch immer wieder mit McLaren-Mercedes in Verbindung. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hatte entsprechende Gerüchte allerdings schon dementiert. "Es gibt keine Verhandlungen mit Jenson Button. Ich habe Verständnis dafür, dass Leute in England von einem englischen Team mit zwei Weltmeistern träumen. Träume werden aber nicht immer wahr", hatte Haug gesagt.

Bei den Silberpfeilen dürfte der Platz neben 2008er-Weltmeister Lewis Hamilton frei werden. Der Finne Heikki Kovalainen wird wohl am kommenden Sonntag in Abu Dhabi sein letztes Rennen für das britisch-deutsche Team bestreiten. Weiter heiß gehandelt wird Kimi Räikkönen, der 2010 bei Ferrari durch den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso ersetzt wird. Der Finne war für die Silberpfeile schon einmal bis 2006 gefahren.

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