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Ross Brawn auf der Mercedes GP Präsentation in Stuttgart

"Die Nummer eins ist der schnellere Fahrer"

Mercedes GP Pr�sentation 2010 Foto: dpa 32 Bilder

Die Wiedergeburt der Silberpfeile wird nicht nur mit der Farbe Silber dokumentiert. In der Typbezeichnung des neuen Autos steckt ein W. So hießen die Mercedes-Urahnen vor (W125) und nach dem Krieg (W196).

25.01.2010 Michael Schmidt

Der neue Mercedes GPW01 fehlte noch bei der Präsentation in Stuttgart. Er wird erst kommenden Freitag fertig und dann sofort zum ersten Test nach Valencia transportiert.

Teamchef Ross Brawn kämpft um jeden Tag: "Priorität hat die Entwicklung des Autos. Die wird heute so getimt, dass alles in letzter Minute fertig ist. Nico Rosberg wird am kommenden Montag (1. Februar) die ersten Kilometer mit dem neuen MGPW01 abspulen. Am Nachmittag übernimmt Michael Schumacher dann das Cockpit."
 
Am ersten Testtag geht es immer nur um eine Funktionsprüfung. Wir wollen die ersten Eindrücke beider Fahrer, deshalb teilen wir die Arbeit auf", erklärte Brawn. Auch beim Rest des Valencia-Tests wird das Auto brüderlich geteilt. Rosberg fährt am Dienstag, Schumacher am Mittwoch.

Es gibt keine Nummer eins auf dem Papier
 
Brawn stellte klar, dass es auf dem Papier keine Nummer eins gibt, dass beide Piloten absolut gleich behandelt werden. "Nummer eins ist immer der schnellere Fahrer. Wer das ist, wird sich aber erst später in der Saison heraus kristallisieren. Erst dann kann man sich überlegen, auf welchen Fahrer man die Prioritäten setzt." Befürchtungen, Schumacher würde von seiner alten Freundschaft mit Ross Brawn profitieren, weist der 55-jährige Engländer von sich: "Wir haben mit Jenson Button und Rubens Barrichello bewiesen, dass wir absolut fair spielen. Beide hatten bis zum Schluss eine Titelchance."

Keine Verzögerung der Entwicklung durch WM-Kampf
 
Das WM-Duell mit Red Bull hat die Entwicklung des 2010er Autos nur minimal beeinflusst, erzählt Superhirn Brawn. "Wir haben nur eine Woche mehr als üblich für das alte Auto geopfert." Das sei vertretbar, so der Chef, da die Regeländerungen in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen als noch im letzten Winter."
 
"Im Prinzip ändern sich nur die Tankkapazität und die Breite der Vorderreifen. Die Aerodynamik bleibt in ihren Grundzügen gleich. Wir können also auf den Erfahrungen von 2009 aufbauen."
 
Da Weltmeister Jenson Button in letzter Minute zur Konkurrenz von McLaren-Mercedes wechselte, drängt sich die Frage auf, wie viel der Engländer zu seinem neuen Team mitgenommen hat. Brawn lässt sich deshalb keine grauen Haare wachsen: "Fahrer sind dazu da, Probleme am Auto zu lokalisieren. Sie kennen aber die Lösungen nicht. Jenson kann also zu McLaren nur das Wissen über unsere Probleme vom letzten Jahr mitnehmen, aber nicht unsere Lösungen."

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