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Ross Brawn

Erklärung für das Wunder von Barcelona

BGP 001 Foto: Brawn GP 17 Bilder

Jenson Buttons Einstand im neuen Brawn BGP001-Mercedes wurde im Fahrerlager noch heiß diskutiert. Waren seine 1.21,140 Minuten eine ernstzunehmende Rundenzeit oder eine inszenierte Show um Sponsoren anzulocken?

10.03.2009 Michael Schmidt

Die Antwort wird der Konkurrenz nicht gefallen. Die Zeit war echt. "Wenn die Leute wüssten, wieviel Benzin wir an Bord hatten, würden sie sich wundern", lächelt Teamchef Ross Brawn. "Selbst bei unserem Motorenpartner Mercedes wollten sie es erst nicht glauben, als wir ihnen den Tankinhalt erzählt haben."

Es ist gar nicht so abwegig, dass Brawn GP in Melbourne das stärkste Mercedes-Team am Start ist. Für Ross Brawn kommt das fulminante Debüt seines Autos nicht überraschend. "Wir wussten anhand unserer Simulationen, welche Rundenzeiten dieses Auto theoretisch in Jerez, Bahrain und Barcelona fahren kann. Als wir die Zeiten der Konkurrenz sahen, waren wir überrascht, dass sie nicht schneller unterwegs waren."

Lange Zeit zur Entwicklung

Doch wie kann ein Rennstall, der letztes Jahr trotz der Unterstützung von Honda nicht über den neunten WM-Platz hinauskam, als Privatteam plötzlich vorne mitfahren? Auch dafür gibt es eine Antwort: Kein Team hat mit der Entwicklung des 2009er Autos so früh begonnen wie die Truppe von Ross Brawn.

"Wir hatten die Zeit, alle Konzepte durchzuspielen. So konnten wir uns in Ruhe die besten Lösungen herauspicken." Nur jetzt ist Zeit knapp. Brawn GP muss sein Wintertestprogramm auf sieben Tage verdichten. Den vier Tagen von Barcelona folgen nächste Woche drei in Jerez.

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