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Ross Brawn

"Potenzial nicht einfach verschwunden"

Jenson Button / Nürburgring 2009 Foto: Daniel Reinhard 60 Bilder

Nach zwei Red Bull-Doppelsiegen ist etwas Sand in die Brawn-Erfolgsmaschine geraten. Teamchef Ross Brawn bleibt trotz der Ausrutscher zuversichtlich. Er hofft, dass die schlechten Leistungen nur den ungewöhnlichen Bedingungen geschuldet waren.

21.07.2009 Tobias Grüner

Wie sich die Zeiten ändern. Im vergangenen Jahr hat die erfolglose Honda-Truppe noch jeden WM-Punkt bejubelt, nun zählen für Brawn GP nur noch Siege und Podiumplätze: "Die letzten beiden Rennen in Silverstone und am Nürburgring waren für uns wirklich frustrierend", gibt Ross Brawn zu. "Wir konnten unser Potenzial nicht zeigen, während unsere Konkurrenten einen guten Schritt nach vorne machen konnten."

Dennoch gibt es für den Teamchef keinen Grund zur Panik. Die fünf Siege aus den ersten sechs Rennen zeigen, dass das Auto eigentlich besser als die Ränge fünf oder sechs wie zuletzt in der Eifel ist. "Wir sind zuversichtlich, dass die in der ersten Saisonhälfte gezeigte Leistungsfähigkeit des BGP 001 nicht verschwunden ist und die Probleme nur den besonderen Umständen geschuldet waren."

Großes Aerodynamik-Paket für Budapest

Sowohl in England als auch am Nürburgring kämpfte die Brawn-Truppe mit den kühlen Temperaturen. Der weiße Renner geht besonders sanft mit den Reifen um, was bei unter 20°C dazu führt, dass die Slicks nicht auf Arbeitstemperatur kommen. In der Eifel fuhren die beiden Piloten sogar auf der Gerade Zick-Zack um die Gummis zu wärmen. Am Hungaroring wird das wohl nicht mehr nötig sein. Einerseits haben die Meteorologen Hitze vorhergesagt, auf der anderen Seite kommt Bridgestone mit den zwei weichsten Mischungen nach Budapest.

Aber nicht nur an der Reifenfront hofft Brawn auf Verbesserungen: "Wir haben ein größeres Aerodynamik-Update für das Rennen in Budapest geplant, das uns in den Punkten Effiziemz, Abtrieb und Aero-Balane weiterbringen sollte. Aber wir müssen bis zum Ende der Saison arbeiten und uns weiter verbessern." Geplant ist schon wieder ein neues Flügelpaket (vorne und hinten) sowie ein neuer Unterboden und eine modifizierte Motorabdeckung. Als Ziele gibt das "Superhirn" nicht weniger als den Gewinn der Fahrer-WM und des Konstrukteurspokals aus.

Buttons Punktepolster noch relativ komfortabel

Trotz der zwei Doppelsiege von Konkurrent Red Bull schmolz der Vorsprung von Button nur leicht. Die Konkurrenz nahm sich gegenseitig die Punkte weg und so besitzt der Brite noch immer auf ein beruhigendes 21-Punkte-Polster auf Sebastian Vettel. Trotzdem will Button weiter angreifen und nicht nur verteidigen. Da kommt der GP Ungarn gerade recht: "Die Strecke in Budapest bringt besondere Erinnerungen hervor, da ich hier mein erstes Formel 1-Rennen gewonnen habe", freut sich der 29-Jährige.

Die Vorbereitungszeit verbrachte der WM-Spitzenreiter in seiner Wahlheimat Monaco, wo er sich mit Training fit hielt. "Ich weiß aber, dass die Jungs in der Fabrik und bei Mercedes-Benz sehr hart an unserem neuesten Upgrade-Paket gearbeitet haben und ich kann es kaum erwarten wieder ins Auto zu steigen."

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