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Ross Brawn sucht Button-Ersatz: "Keine schnelle Entscheidung"

Einen Tag nach Jenson Buttons Überraschungstransfer von Brawn GP zu McLaren ist bei Ross Brawn schon wieder der Alltag eingekehrt. Wie man es bei dem Meistermacher gewohnt ist, lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. "Wir haben keine Eile, einen Ersatz für Button zu finden."

Ross Brawn lässt sich Zeit. Einen Tag nachdem Jenson Button sich offiziell für McLaren entschieden hat, bricht bei dem 55-jährigen Engländer keine Panik aus. "Es wäre dumm, sich jetzt in eine schnelle Entscheidung treiben zu lassen. Wir werden eine Liste von potenziellen Kandidaten aufstellen und diese genau analysieren. Uns läuft jetzt nichts davon. Ich glaube, das freie Cockpit bei uns ist der attraktivste freie Platz auf dem Markt", erklärte der Engländer gegenüber auto motor und sport.

Räikkönen kann Haug anrufen

Wer in Frage kommt, kann man sich denken. Nick Heidfeld steht zwar auf der Liste, doch der Mönchengladbacher ist nicht der einzige. Auch wenn Kimi Räikkönen von einer Rallye-Saison spricht, ist der Zug bei dem Finnen noch nicht ganz abgefahren. Bietet man dem Weltmeister von 2007 das ideale Umfeld, dann hat die Formel 1 nach wie vor Priorität. Ein, zwei Rallyes kann er immer noch nebenher fahren. Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug will den stillen Blondschopf nicht ganz von der Liste streichen. "Kimi hat meine Nummer. Er kann mich jederzeit anrufen." Man kennt sich ja aus vergangenen McLaren-Tagen.

Vielleicht ergibt sich ja auch noch die ein oder andere Überraschung auf dem Fahrermarkt. Renault will bis Ende Dezember entscheiden, wie es mit dem Team weitergeht. Sollte der Rennstall zugesperrt oder verkauft werden, könnte auch Robert Kubica plötzlich wieder ins Gespräch kommen.

Michael Schumacher keine langfristige Lösung

Die "Gazetta dello Sport" sieht bereits Michael Schumacher im Brawn GP-Cockpit neben Nico Rosberg. Das Dementi folgte auf dem Fuß. Der siebenfache Ex-Weltmeister ist ein Ferrari-Mann. Er hat erst kürzlich seinen Vertrag mit Maranello verlängert. Schwer vorstellbar, dass Ferrari-Chef Luca di Montezemolo in einem Anfall von Barmherzigkeit seinen Superstar an die Konkurrenz von Mercedes ausleiht.

Da hilft es auch wenig, dass Ross Brawn und Michael Schumacher dicke Freunde sind. "Als ich das letzte Mal mit Michael sprach", lacht Brawn, "hatte ich nicht den Eindruck, dass er ein langfristig angelegtes Comeback geben will. Er wollte Ferrari in einer Notlage helfen, das wäre zeitlich immer begrenzt gewesen."

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Michael Schmidt

Autor

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Wolfgang Wilhelm

Datum

19. November 2009
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