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Ross Brawn zu Ferrari-Gerüchten

"Keine Gespräche mit Ferrari"

Ross Brawn Foto: Wilhelm 54 Bilder

Ross Brawn genießt seinen Ruhestand nach seinem Rücktritt als Mercedes-Teamchef. Trotzdem wird er regelmäßig mit seinen früheren Teams Ferrari und Honda in Verbindung gebracht. Im Gespräch mit auto motor und sport erklärte Brawn, dass es derzeit keine Diskussionen über eine Rückkehr nach Maranello gibt.

11.09.2014 Michael Schmidt

Ross Brawn verfolgt die Formel 1 intensiv aus seinem Ruhestand. Und die Formel 1 verfolgt ihn. Mit schöner Regelmäßigkeit dichtet die Gerüchtebörse dem ehemaligen Mercedes-Teamchef eine Rückkehr in die GP-Szene an.

Ross Brawn nicht in Kontakt mit Ferrari oder Honda

Das Superhirn der Formel 1 wurde schon als Retter von Ferrari vermeldet oder als neuer Teamchef für das Comeback von Honda. Nach dem Rücktritt von Luca di Montezemolo wurden die Spekulationen um den Briten zuletzt wieder lauter.

Ross Brawn geht derweil weiter seinen Hobbies nach und erteilt sämtlichen Gerüchten auf Anfrage von auto motor und sport eine Absage: "Ich denke im Augenblick nicht über eine Rolle bei Ferrari oder anderswo nach. Mein Besuch in Maranello im Mai war rein privater Natur. Wir haben ein bisschen darüber geredet, was wäre wenn, aber nichts Ernsthaftes. Da es keine Diskussionen gibt, mache ich mir in diese Richtung auch keine Gedanken."

Kein endgültiger Abschied von der Formel 1

Brawn bekräftigt, dass auch die jüngsten Personalrochaden bei Ferrari nichts an der Situation ändern: "Man muss Marco Mattiacci die Zeit geben, damit er sich beweisen kann. Ich stehe nicht in Kontakt mit Ferrari, und ich suche auch aktiv keine neue Rolle in der Formel 1." Der 59-jährige Engländer wurde nach eigenen Worten auch von Honda nicht kontaktiert.

Eine Rückkehr in die Königsklasse will er generell jedoch nicht ausschließen: "Sage niemals nie. Weil du nie weißt, was für Möglichkeiten sich ergeben können. Ich verfolge derzeit einige Interessen außerhalb des Sports, für die ich früher nie die Zeit hatte. So wie sich das entwickelt, habe ich damit eine Beschäftigung gefunden, die mir Spaß macht. Ich führe ein anderes Leben dieses Jahr, und ich fühle mich gut dabei. Ich bin nicht wild entschlossen, in einen Fulltime-Job zurückzukehren. Deshalb lasse ich die Dinge auf mich zukommen."

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