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Rossi glänzt in Schumis Ferrari

Foto: Ferrari

Motorrad-Superstar Valentino Rossi probierte in Fiorano heimlich, still und leise den Ferrari von Michael Schumacher aus. Der Moto GP-Champion zog sich auf vier Rädern bravourös aus der Affäre.

22.04.2004

Nachdem Michael Schumacher und Luca Badoer die letzten Funktionstests für den Imola-GP absolviert hatten, durfte sich auch der fünfmalige Motorrad-Weltmeister im Ferrari F2004 versuchen. 50 Runden drehte der 25-Jährige auf der Ferrari-Hausstrecke. Dabei soll ihm eine Bestzeit von 59,5 Sekunden gelungen sein (drei Sekunden über dem Rundenrekord). Zum Vergleich: Schumacher fuhr am gleichen Tag in 58,433 Minuten nur eine Sekunde schneller als der Zweirad-Star.

"Was für ein Phänomen?" staunte der sechsmalige Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher über Rossi, dem er seinen Helm für die Ausfahrt lieh. "Das war ein aufregender Tag für mich", sagte Rossi. "Einen Formel 1 zu fahren, war ein tolles Erlebnis. Es war großartig, für einen Tag in die Fußstapfen von Michael Schumacher zu treten."

Großes Talent auf vier Rädern

Für Valentino Rossi war die Formel 1-Fahrt nicht der erste Ausflug in den Automobilsport. Der Italiener glänzte bereits 2001 auf Schotter im einsitzigen Buggy beim Race of Champions auf Gran Canaria. Ende 2002 bestritt der Rallye-Fan in einem Peugeot 206 WRC die Rallye Großbritannien, schied aber bereits in der zweiten Wertungsprüfung aus, weil er in einen Graben gerutscht war.

"Es ist nicht mein Ziel, irgendwann, zehnfacher Motorrad-Weltmeister werden", sagte Rossi vor seiner ersten Moto GP-Saison. Der erneute Tabellenführer in der Motorrad-Königsklasse liebäugelt zuweilen mit dem Umstieg in den Rallyesport. Für die Formel 1 konnte er sich bisher wenig erwärmen: "Hast du mal gesehen, wie oft da überholt wird?", lästerte Rossi.

Piero Ferrari: "Wer weiß?"

Auch für Ferrari hatte Rossi früher wenig übrig: "Die fahren bei uns nur Angeber." Angeblich soll der Hersteller in Maranello eine Option auf Rossi haben, falls dieser in den Autosport einsteigen will. Piero Ferrari, der Sohn des Firmengründers, sagt dazu: "Das hört sich nach Fantasterei an. Aber wer weiß?"

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