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Rubens Barrichello

Virtuelle Autorennen als Formel 1-Ersatz?

Rubens Barrichello - GP England - Qualifying - 9. Juli 2011 Foto: xpb 25 Bilder

Rubens Barrichello weiß immer noch nicht, ob er nächstes Jahr in der Formel 1 fährt. Der Brasilianer hofft, dass er bei Williams bleiben kann. Wenn nicht, wird er in Zukunft virtuelle Autorennen fahren. Er ist bereits erfolgreich damit unterwegs.

08.09.2011 Michael Schmidt

Rubens Barrichello plant gerade seine 20. Formel 1-Saison. Doch der Brasilianer weiß noch nicht, ob er sie auch fährt. "Ich spreche mit Williams jeden Tag, aber es gibt keine neuen Entwicklungen. Das Team weiß, was ich zu bieten habe." Barrichello würde gerne bei Williams bleiben. "Ich sehe positive Anzeichen, dass wir nicht noch einmal durch eine Saison gehen wie diese. Da ist der neue Motorvertrag mit Renault, und es sind neue Leute an Bord."

Barrichello will nicht betteln

Der dienstälteste Formel 1-Pilot macht aber auch klar, dass er nicht um jeden Preis in der Formel 1 bleiben will. "Die nächste Saison muss besser werden als diese. Einfach nur mitzufahren ist zu wenig für mich." Betteln will er auf keinen Fall. "Ich fahre nur, wenn mich ein Team auch haben will."

Für den Fall, dass er durch den Rost fällt, hat der Oldie aus Sao Paulo schon einen Plan B. "Dann gehe ich zurück nach Brasilien, kümmere mich um meine Familie und fahre meine Rennen am Computer."

Barrichello erfolgreich auf dem Computer

Barrichello hat ein neues Hobby entdeckt. Virtuelle Autorennen. Da steckt er mit insgesamt 65 anderen Teilnehmern gerade mitten in der schwedischen Tourenwagenmeisterschaft. Auch Felipe Massa spielt mit. Barrichello nimmt unter einem Decknamen auf einem VW Scirocco teil. "Die Leute wissen aber, dass ich es bin, weil mein Auto in meinen Helmfarben lackiert ist."

Der virtuelle Fahrspaß ist weit komplexer als normales Playstation-Fahren. "Das ist ein hochprofessioneller Sport. Ich kann mein Auto bis ins kleinste Detail abstimmen, kann mit meinem Ingenieur sprechen, via Funk auch mit dem Rennleiter, muss die Reifen aussuchen, bei Regen das Auto anders abstimmen, alles wie im richtigen Leben."

Im virtuellen Rennauto erlebt Barrichello den Erfolg, der ihm in diesem Jahr bei Williams bislang versagt blieb. Er führt nach vier Läufen die Meisterschaft an.

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