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Williams-Pilot Rubens Barrichello

"Wir haben ein schnelles Auto"

Formel 1-Test 2011 Barcelona Foto: xpb 72 Bilder

In Jerez schockte Rubens Barrichello die Konkurrenz mit einer Superzeit. Man unterstellte dem Brasilianer eine Showeinlage. Doch in Barcelona setzte sich der gute Eindruck fort. Barrichello weiß jetzt, woran er ist: "Wir haben ein schnelles Auto."

20.02.2011 Michael Schmidt

Die Bestzeit von Rubens Barrichello in Jerez nahm keiner so richtig ernst. Schnell machte das Gerücht die Runde, dass der Brasilianer extraleicht unterwegs war. Doch als Barrichello am zweiten Testtag in Barcelona die erste schnelle Runde im Rahmen eines Zwölf-Runden-Turns aufstellte, da meinten die Gegner: "Vielleicht sollten wir uns diesen Williams doch einmal genauer anschauen."

Williams zeigt sein Potenzial

Am Ende rutschte der Rekordteilnehmer mit 1.24,008 Minuten noch auf Rang vier ab, doch das war dem Testprogramm geschuldet. Williams füllte am Nachmittag wieder deutlich mehr Benzin in den Tank.

Rubens Barrichello brauchte selbst vier Testtage, bis er sein neues Dienstfahrzeug einschätzen konnte. Der Beginn der Testphase wurde durch Dauerläufe mit viel Benzin und Problemen mit den Medium-Reifen verwässert. Erst als Williams am Abschlusstag von Jerez damit begann, auch die anderen Reifenmischungen zu probieren, sah Barrichello klarer.

Williams deutlich schneller als 2010

Und jetzt, da er seine Schicht in Barcelona beendet hat, traut er sich zu sagen: "Wir haben ein schnelles Auto. Ein deutlich besseres als vor einem Jahr." Nicht einmal Sebastian Vettels Tagesbestzeit von 1.23,315 Minuten schreckte den dienstältesten Fahrer im Feld: "Wenn Sebastian die Zeit mit 30 Kilogramm Benzin gefahren ist, dann muss ich sagen: Das schaffen wir auch."

Barrichello sieht das größte Manko seines Williams FW33-Cosworth in der Konstanz der Rundenzeiten, wenn viel Benzin an Bord ist. "Da ist uns Red Bull noch klar voraus. Diese Konstanz kriegen wir nicht hin."

Barrichello sieht noch eine zweite Baustelle. "Wenn die Strecke weniger Abtrieb verlangt sehen wir besser aus als mit maximalem Anpressdruck. Das war schon letztes Jahr so." Sprachs, fuhr nach Girona, und trat im Privatjet die Heimreise nach Sao Paulo an.

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