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Sainz über Kurve 3-Unfall

"Vom Winde verweht"

Toro Rosso - Formel 1-Test - Barcelona - 22. Februar 2015 Foto: xpb 25 Bilder

Es war nicht der Tag der Spanier. Zuerst verunglückte Fernando Alonso. Dreieinhalb Stunden später erwischte es Landsmann Carlos Sainz junior. Auch in Kurve 3. Im Gegensatz zu Alonso ist die Unfallursache klar. Der Toro Rosso-Pilot wurde vom Winde verweht.

22.02.2015 Tobias Grüner

Das nennt man eine unheimliche Verkettung unglücklicher Umstände. Um 12.36 Uhr verunglückte Fernando Alonso unter mysteriösen Umständen in Kurve 3. Noch immer ist die Unfallursache nicht klar. Drei Stunden und 23 Minuten später erwischte es den zweiten Spanier im Feld. In der gleichen Kurve. Doch während Alonso in gemächlichem Tempo unterwegs war, erwischte es Sainz bei vollem Speed.

Wind fegt Sainz von der Strecke

Und die Unfallursache ist im Gegensatz zu Alonso klar. Es war der Wind. Sainz schildert seinen ersten großen Formel 1-Crash. "Es war ein ziemlich übler Unfall. Ich war mit harten Reifen auf einem Longrun unterwegs. Also wenig Grip. In dieser Kurve blies der Wind in sehr starken Böen, aber nicht konstant. Du konntest dich nicht darauf einstellen. Mal war er stärker, mal schwächer."

"Mich hat eine Böe erwischt, das Heck ist ausgebrochen, ich habe korrigiert und bin dann mit hohem Tempo rückwärts eingeschlagen." Der Toro Rosso wurde mit schweren Beschädigungen im Heck in die Boxengarage zurückgebracht. Danach war die Testwoche beendet.

Unfall lieber bei Tests als im ersten Rennen

Sainz wirkte noch zwei Stunden nach dem Unfall beeindruckt. "Solche Dinge passieren. Heute hat es mich erwischt. Ich bin froh, dass es an einem Testtag und nicht beim ersten Rennen in Melbourne passiert ist." Der Wind war speziell in der Unfallkurve ein großes Problem: "Sie ist so schnell und so lang. Wenn der Wind von der Seite kommt, hast du drei Mal eine andere Fahrzeugbalance. Am Eingang, in der Mitte und am Ausgang."

Trotz des Zwischenfalls zog Sainz ein positives Fazit: "Das Auto war viel besser als am Freitag. Ich konnte es spüren, seine Sprache verstehen. Wir haben uns auf der Bremse und beim Einlenken stark verbessert. Und das Auto reagiert auf Setup-Änderungen logisch. Ich habe viel mehr Vertrauen im Cockpit."

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