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Sam Michael

"2009 wird viel kopiert werden"

Formel 1, Testfahrten, Barcelona, 26.-27.02.2008 Foto: Wolfgang Wilhelm

Die Aerodynamik-Revolution in der kommenden Saison erfordert von den Teams spezielle Maßnahmen. Um sich vor Kopien zu schützen, werden die Ingenieure wichtige Neuerungen erst so spät wie möglich präsentieren.

19.12.2008 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Die Spannung bei Fans und Experten ist groß. Wie werden die Boliden der Saison 2009 aussehen? Was können die Designer trotz des restriktiven Aero-Reglements aus dem Hut zaubern? Einen ersten Vorgeschmack gaben bereits die kürzlich abgeschlossenen Wintertests. Die Prototypen wirkten wuchtig und plump und sorgten für einen Aufschrei der Grand Prix-Gemeinde.

Proportionen sind Gewohnheitssache

BMW-Technikchef Willy Rampf sieht allerdings nicht ganz so schwarz: "Als wir die ersten Windkanalmodelle fertig hatten, haben auch wir die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Aber je weiter die Entwicklung vorangeschritten ist, desto ansehnlicher wurden die Autos. Man wird sich schnell an die Proportionen gewöhnen."
 
Man darf sich von den ersten Versuchsträgern nicht täuschen lassen. Das sind Schnellschüsse, die den Abtrieb der neuen Fahrzeuggeneration simulieren sollen. Die Frontflügel werden in Melbourne zum Beispiel schon ganz andere Formen haben, da die äußeren 50 Zentimeter bis zu den Endscheiben frei in der Gestaltung sind. "Da wird man dann schon deutliche Unterschiede feststellen", erwartet Rampf.

Wenn Mitte Februar die ersten Teams mit ihren 2009er Modellen auf die Strecke gehen, erhalten Fans schon einen besseren Eindruck von dem, was uns kommende Saison erwartet. Allerdings ist jetzt schon vorauszusehen, dass die Teams bei den ersten der insgesamt fünf großen Testsessions bis Saisonbeginn noch nicht alle Karten auf den Tisch legen.

Williams mit spezieller Launch-Version

Williams kündigte bereits in der Bekanntgabe des Vorstellungstermins des neuen FW31 an, dass die erste Version, die am 19. Februar im portugiesischen Portimao präsentiert wird, noch weit vom endgültigen Einsatzfahrzeug entfernt sein wird. "Wir werden bei den ersten beiden Tests eine spezielle Launchversion fahren", erklärte Technikchef Sam Michael. Erst nach und nach wird dann das komplette Paket ausgepackt.

Der Engländer erwartet, dass alle Teams die Entwicklung so lange wie möglich herauszögern wollen: "Wegen der neuen Aerodynamikregeln werden wir viele verschiedene Lösungen sehen. Da wird sicherlich auch viel kopiert und ausprobiert werden", prognostiziert Michael.

Launch-Termine 2009:

Ferrari: geplant zwischen 12. und 15. Januar
Toyota: 15. Januar - erste Bilder / 20. Januar - Rollout in Portimao
McLaren-Mercedes: 16. Januar - Präsentation in Woking GB / 19. Janaur - Rollout in Portimao
Williams: 19. Januar - Präsentation und Rollout in Portimao
Renault: 19. Januar - Präsentation und Rollout in Portimao
BMW-Sauber: 20. Januar - Präsentation und Rollout in Valencia
Red Bull: 9. Februar - Präsentation und Rollout in Jerez
Toro Rosso: erst nach Red Bull

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