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Samstag früh

Bestzeit für Schumi II

Foto: dpa

In beiden freien Trainingssitzungen am Samstagmorgen gab der Williams-BMW-Fahrer den Ton an.

23.08.2003

In den beiden freien Trainingssitzungen zum GP von Ungarn am Samstagmorgen erzielte Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher mit einer Rundenzeit von 1.21,939 Minuten die Bestzeit. Die beiden Ferrari-Piloten Michael Schumacher und Rubens Barrichello belegten die Ränge zwei und drei. Das Training wurde durch einen heftigen Unfall von Jordan-Pilot Ralph Firman unterbrochen.

Die letzten beiden Trainingssitzungen vor dem entscheidenden Qualifying am Samstagnachmittag (14.00 Uhr MEZ) zum Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring wurden eine sichere Beute von Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher. Bei sonnigem Wetter und einer Außentemperatur von 30 Grad konnte der Kerpener einen Vorsprung von 0,374 Sekunden auf seinen Bruder Michael herausfahren. Auf den Rängen drei und vier folgten Rubens Barrichello und Williams-BMW-Fahrer Juan Pablo Montoya mit dichtem Abstand. Platz fünf ging an den Jaguar-Piloten Mark Webber.

Heftiger Unfall von Ralph Firman

Der erste Teil des Samstagtrainings wurde durch einen Unfall des Jordan-Piloten Ralph Firman überschattet. Der Engländer verlor auf der Geraden vor Kurve fünf seinen Heckflügel. Beim Anbremsen vor der Kurve stellte sich das Auto auf Grund des fehlenden Abtriebs blitzartig quer, der Jordan EJ 13 schoss rücklings an der Leitplanke entlang in Richtung Kiesbett, um am Ende der Auslaufzone mit der rechten Fahrzeugseite heftig in die Reifenstapel einzuschlagen. Firman wurde vom Safety-Team der Formel 1 um Rennarzt Sid Watkins geborgen, zum Check ins Medical Centre verbracht und von dort per Hubschrauber in das nächstliegende Krankenhaus geflogen. Bisher ist nur bekannt, dass sich Firman Prellungen am rechten Bein zuzog. Nach Aussage des Teams ist die Halterung der Endplatte des unteren Teils des Heckflügel gerissen.

Neben dem Abflug von Firman forderte die gewohnt rutschige Strecke auf dem Hungaroring in der Nähe von Budapest noch weitere Dreher und Ausrutscher: Renault-Pilot Fernando Alonso landete ebenso im Kiesbett wie Toyota-Fahrer Christiano da Matta, Alonsos Teamkollege Jarno Trulli drehte sich gleich zwei Mal. Der schnellste Pilot der samstäglichen Trainingssitzung, Ralf Schumacher, hatte ebenfalls einen Dreher zu beklagen.

Ferrari und Williams nahe beieinander

Wie schon am Freitag spielte das Thema Reifen wieder eine entscheidende Rolle. Was besonders auffiel: Diesmal lagen die besten Rundenzeiten vor allem der Williams-BMW-Piloten und der Ferrari-Fahrer recht nahe beieinander. Doch während die Bridgestone-Fahrer in der Regel nur eine schnelle Runde mit frischen Reifen auf den Asphalt knallen konnten, drehten die Michelin bereiften Teams mehrere schnelle Runden am Stück. Generell dürften die hohen Außen- und Asphalttemperaturen eher dem französischen Michelin-Gummi entgegen kommen.

Titelaspirant Kimi Räikkönen musste kurz vor Ende der Trainingssitzung mit einem Motorschaden an seinem McLaren-Mercedes an die Box zurückkehren. Der Finne belegte Platz sechs im Schlussklassement des freien Samstagtrainings. Die Renault-Piloten Fernando Alonso und Jarno Trulli - zwei potenzielle Sieganwärter für den Ungarn-GP - belegten die Positionen sieben und acht.

Das Sauber-Duo Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen sortierte sich wie bereits am Freitag im Mittelfeld des Formel 1-Feldes ein: Heidfeld belegte mit einer Rundenzeit von 1.23,838 Minuten den zwölften Schlussrang, Teamkollege Frentzen beendete das freie Training auf Position 14 des Zeitenklassements

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