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Saubers Pläne für 2017

Sauber im nächsten Jahr mit 2016er Motor

Sauber - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - Donnerstag - 6.10.2016 Foto: ams 32 Bilder

Sauber segelt finanziell wieder in ruhigem Fahrwasser. Technisch steht Hinwil unter Hochdruck, weil der Entwicklungsbeginn des 2017er Autos verspätet begann. Deshalb wird Sauber 2017 mit 2016er Ferrari-Motoren fahren. Wir erklären die Hintergründe.

06.10.2016 Michael Schmidt 1 Kommentar

Seit Ende Juli steht Sauber wieder auf sicheren Füße. Vor dem GP Ungarn übernahm eine schwedische Investorengruppe über ihre Schweizer Vermögensverwaltung den Schweizer Rennstall. Bis dahin kämpfte der Rennstall aus Hinwil ums Überleben. Darunter litt auch die Entwicklung des 2017er Autos.

Kaum war das Team gerettet, gab es auch grünes Licht für das Designteam die Arbeit am 2017er zu intensivieren. Im Vergleich zu den meisten anderen Teams ist Sauber rund zwei Monate im Rückstand. 2017 gibt es keinen Ausweg. Wegen des neuen Reglements müssen alle Teams mit Testbeginn am 27. Februar fertig sein. Wer es nicht schafft, schaut zu. Man kann nicht mit den Vorjahresautos testen.

Wird Sauber 2018 Hondas erstes Kundenteam?

Für Sauber ist die Fertigstellung des C36 ein Wettlauf mit der Zeit. Deshalb wurde nach Informationen von auto motor und sport in Hinwil die Entscheidung getroffen, die Saison 2017 mit 2016er Ferrari-Motoren zu fahren. Es soll sich dabei um die letzte Ausbaustufe des Ferrari V6-Turbo handeln, die das Werksteam in Monza zündete.

Sauber fährt im Moment noch mit einer älteren Entwicklungsstufe und wird die Saison vermutlich auch damit beenden, weil jeder Motorwechsel eine Strafe nach sich ziehen würde. Marcus Ericsson und Felipe Nasr haben ihr Fünfer-Kontingent bereits ausgeschöpft.

Saubers Motorwahl für 2017 macht Sinn. Die Abmessungen, der Kühlbedarf, die Wärmeabstrahlung des Triebwerks und die Anordnung von MGU-K, MGU-H, Turbolader und Ladeluftkühler sind bekannt. Die Ingenieure können also mit fixen Dimensionen und Daten planen. Sollte Ferrari im Winter beim 2017er mit neuen Daten um die Ecke kommen, wäre das für ein Unternehmen, das auf der heißen Nadel gestrickt ist, der Todesstoß. Außerdem geht der Hybrid-Antrieb 2017 in sein viertes Jahr. Da sind die PS-Sprünge nicht mehr so groß.

Die Gerüchteküche bietet noch einen zweiten Grund an, warum Sauber auf bewährte Technik setzt. Die Spekulationen sehen den Schweizer Rennstall 2018 als erstes Kundenteam von Honda.

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Das müssen sie noch Ausdiskutieren und ein Projekt starten.

Moto Fan 9. Oktober 2016, 10:50 Uhr
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