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Sauber-Änderungen tragen Früchte

Technik-Updates ein Schritt nach vorne

Sergio Perez - Sauber - Formel 1-Test - Mugello - 3. Mai 2012 Foto: Grüner 28 Bilder

Sauber brachte viele Neuentwicklungen mit nach Mugello. Nach der Tagesbestzeit von Kamui Kobayashi am zweiten Testtag geht der Daumen von Technikchef Matt Morris nach oben. Die Änderungen bringen das, was der Windkanal versprochen hat.

03.05.2012 Michael Schmidt

Ein Sauber an der Spitze der Zeitentabelle. Das hatten wir bei den Wintertests schon einmal. Und dann schlug der Sauber C31 bei den ersten Rennen voll ein. Am zweiten Testtag führte Kamui Kobayashi mit einer Zeit von 1.21,603 Minuten die Zeitenliste an. Ex aequo mit Lotus-Fahrer Romain Grosjean.


Es ging primär um den Auspuff

Sauber-Technikchef Matt Morris war zufrieden, obwohl am verregneten ersten Tag viel Testzeit verloren gegangen war und Kobayashi mit seinem Abflug ins Kiesbett am zweiten Tag die Mechaniker für eine Stunde beschäftigt hat, um den gebrochenen Unterboden zu tauschen. "Wir haben den Großteil unseres geplanten Programms durchgebracht", kommentierte Morris. "Die neuen Teile haben das gebracht, was uns der Windkanal versprochen hat."

Sauber war mit einer umfangreichen Liste an Neuentwicklungen nach Mugello gereist: Frontflügel, Leitbleche, Unterboden, Auspuff, Motorabdeckung. Der Auspuff liegt jetzt in einem Schacht und weist leicht nach außen. Morris verrät, dass es bei der Modifikation nicht primär um den Auspuff geht. "Das ist Teil eines größeren Pakets. Die ganze Motorabdeckung hat sich geändert. Der Auspuff ist darin integriert."

Am dritten Testtag experimentierte Sauber nach Mercedes-Vorbild mit einem F-Schacht. Es ging zunächst nur zur Abklärung prinzipieller Fragen. Weil die Zeit fehlte, ein Kanalsystem vom Heck- zum Frontflügel zu installieren, wurden vom unteren Heckflügelelement ein Gummischlauch nach vorne gelegt. Das Provisorium führte außen an der Motorabdeckung vorbei und trat an den Kiemen neben dem Cockpit unter die Verkleidung. Zielort Frontflügel.

Der Verdacht, Kobayashi könne die Bestzeit von 1.21,603 Minuten in einem Kraftakt erzielt haben, wurde von Morris dementiert: "Ich kann Ihnen sagen: Das war keine Runde mit wenig Sprit." Der Engländer sieht in den letzten beiden Rennen keine Formkrise. "Unser zweiter Platz von Malaysia war kein Zufall, der nur wegen des Wetters zustande gekommen ist. Wir waren in Bahrain vom Speed her nicht viel schlechter. Es hat nur nicht alles zusammengepasst. Und da stehst du in dem dicht gedrängten Feld gleich viel schlechter da."

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