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Formel 1: Sauber-Fehlstart in Australien

Sauber bricht Heckflügel-Experiment ab

Sauber Foto: xpb 22 Bilder

Sauber ist schlecht in das zweite GP-Wochende gestartet. Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi legten im ersten Training zusammen nur 18 Runden zurück. Deshalb wurde das neue System, das die Strömung am Heckflügel abreißen lässt, auf Eis gelegt.

26.03.2010 Michael Schmidt

Nach dem enttäuschenden Auftakt in Bahrain wollte Sauber in Melbourne zurückschlagen. Doch das erste Training wurde für die Schweizer Truppe zum Horrortrip. Kamui Kobayashi kam in fünf Runden zwei Mal von der Strecke ab. Dumm für ihn, denn der Japaner kennt die Strecke nicht.

Probleme für Kobayashi und De la Rosa

Pedro de la Rosa blieb mit einer defekten Kupplungssteuerung auf in Kurve 5 stehen. Ob die Hydraulik oder Elektronik für den Defekt verantwortlich ist, konnte noch nicht geklärt werden.

Kobayashis Ausritte waren der Aufreger der ersten 90 Trainingsminuten. Für den ersten Unfall war der Japaner selbst verantwortlich. Er traf mit dem Frontflügel einen Begrenzungspoller.

Die Sauber-Ingenieure checkten die Nase samt dem zerfledderten Flügel und kamen zu der Erkenntnis, dass weder die Nase noch die Stützpfeiler für den Flügel etwas abbekommen haben. Deshalb wurde nur ein neuer Flügel unter die Nase geschraubt. Offensichtlich eine Fehleinschätzung. Als Kobayashi Kurve 3 anbremsen wollte, klappte die ganze Nase nach unten. Und schon ging es ab ins Kiesbett.

Nicht genügend Testdaten vom Flügel-System

Damit war auch das Experiment mit dem Heckflügel-Strömungsabriss beendet. "Wir konnten am Morgen praktisch keine verwertbaren Daten sammeln", erklärte Technikchef Willy Rampf. Da Melbourne nicht zu den einfachsten Strecken im Kalender zählt, entschied Sauber, mit einem bekannten Auto weiterzutrainieren.

Das System wurde wieder ausgebaut, der Versuch auf den GP Malaysia verschoben. Die ersten Ergebnisse waren jedoch positiv. Pedro de la Rosa lag zwar vom Top-Speed nach wie vor im hinteren drittel, doch offenbar hatte Sauber den Luxus von mehr Top-Speed in Abtrieb umgemünzt.

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