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Sauber C35 für die Formel 1-Saison 2016

Ingenieure gehen mehr Risiko

Sauber - Formel 1 - GP Singapur - 17. September 2015 Foto: ams 39 Bilder

Sauber hat für die Saison 2016 einen aggressiven Entwicklungsplan eingeschlagen. Wie die beiden Piloten Felipe Nasr und Marcus Ericsson in Abu Dhabi bestätigten, gehen die Ingenieure beim neuen C35 deutlich mehr Risiko. Zahlt sich der Poker aus?

26.11.2015 Tobias Grüner

Nach dem Null-Punkte-Jahr 2014 hat sich Sauber wieder erholt. Mit 36 Zählern stehen die Schweizer immerhin auf Rang 8 der Teamwertung. Der Trend zeigt nach oben - wenn auch nur leicht. Die Ambitionen beim Traditionsteam sind deutlich höher. Die begrenzten finanziellen Mittel zwingen die Ingenieure jedoch dazu, bei der Entwicklung des 2016er Modells neue Wege zu beschreiten.

Sauber C35 für 2016 mit neuem Konzept

"Das Konzept des neuen Autos ist ganz anders als bisher", kündigt Felipe Nasr am Rande des Saisonfinales von Abu Dhabi an. "Wir gehen deutlich aggressiver an die Sache heran. Aber wir müssen ja etwas versuchen", so der brasilianische Rookie. Die ganze Hoffnung liegt nun in den Händen von Technikchef Mark Smith. Der Ingenieur, der früher schon bei Jordan, Red Bull und Force India gearbeitet hat, dockte im Juli beim Team in Hinwil an.

"Er hatte von Beginn an einen neuen Ansatz bei der Entwicklung. Wir Fahrer haben dann auch noch unser Feedback gegeben und ihm erklärt, was unbedingt verbessert werden muss. Mit dem aktuellen Konzept wären nur noch kleine Schritte möglich. Deshalb müssen wir etwas pokern", so Nasr.

Enttäuschendes Singapur-Update

Das aktuelle Modell fuhr zu Saisonbeginn noch ordentlich im Mittelfeld mit. Nach und nach fielen Nasr und Ericsson aber immer weiter zurück. Auch ein großes Update-Paket in Singapur konnte die Talfahrt nicht stoppen. "Es hat nicht so viel gebracht, wie wir uns erhofft haben", gibt Ericsson zu. "Aber wir haben viel gelernt und können darauf aufbauen."

Auch der Schwede setzt nun alle Hoffnungen auf den neuen Technikchef: "Mark hat sich gut im Team eingelebt. Es fühlt sich alles positiv an. Er ist der klare Anführer." Genau wie Nasr unterstützt Ericsson den eingeschlagenen Weg: "Mit unseren begrenzten Mitteln müssen wir etwas wagen. Ich denke, dass es das Richtige ist, nicht immer auf Nummer sicher zu gehen."

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