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Sauber-Designer Matt Morris

"Mittelfeld näher an den Top-Teams dran"

Sergio Perez - F1-Test Barcelona 2012 Foto: Sauber 32 Bilder

Sauber kämpft auch in diesem Jahr mit den alten Vertrauten um Platz sechs. Doch Chefdesigner Matt Morris glaubt, dass das eng gestaffelte Mittelfeld näher an die Top-Teams herangerückt ist. Die Bestzeit von Kamui Kobayashi am letzten Testtag scheint ihm Recht zu geben.

29.02.2012 Michael Schmidt

Sauber hat beim letzten Test die Messlatte gesetzt. Kamui Kobayashi fuhr 1:22.312 Minuten die schnellste Zeit der vier Testtage von Barcelona. Daran werden sich die Teams diese Woche auf dem Circuit de Catalunya messen müssen. Die Top-Teams haben ihre Karten noch nicht aufgedeckt. Deshalb ist es schwierig vorherzusagen, wo der Sauber-Ferrari landen wird, wenn alle ernst machen.

Red Bull und McLaren vorne

Chefdesigner Matt Morris unternimmt einen Versuch: "Wenn wir unserer Zeitenanalyse glauben dürfen, dann liegen Red Bull und McLaren vorne. Über Ferrari schwebt noch ein Fragezeichen. Dahinter gibt es ein sehr enges Paket aus mehreren Teams. Ich glaube, dass der Abstand dieses Mittelfeldes zur Spitze in diesem Jahr kleiner ausfallen wird."

Der Engländer ist mit dem Verlauf der Testfahrten bislang zufrieden. Der neue Sauber C31 stand in der Anfangsphase ein paar Mal unplanmäßig in der Box, doch die Probleme mit der Hydraulik und dem Getriebeölfilter sind offenbar gelöst. "Das hatten wir alles recht schnell im Griff. Es gibt in Bezug auf die Zuverlässigkeit nichts, um was wir uns Sorgen machen müssten."

Sauber C31 hält was er verspricht

Wie zum Beweis spulte Kobayashi an den letzten beiden Testtagen 243 Runden ab. Und wie sieht es mit dem Speed aus? "Das Auto macht, was es machen soll. Alle Komponenten haben das bestätigt, was die Daten versprechen", antwortet Morris.

Sauber war das erste Team im Feld, das einen Entwicklungsschritt am Auto gezeigt hat. Drei Tage nach der Präsentation des C31 wurde eine neue Motorabdeckung mit einer Auspufflösung ausprobiert, die von den anderen gezeigten Varianten abweicht. Trotz der unterschiedlichen Anordnungen bei den einzelnen Autos glaubt Saubers Chefdesigner nicht daran, dass auf diesem Gebiet die Formel 1-Technik neu erfunden wird.

"Da wird es nichts Spektakuläres geben. Die Regeln erlauben es nicht. Das Potenzial, mit dem Auspuff der Aerodynamik zu helfen, ist viel kleiner als im letzten Jahr." Dass Sauber im letzten Jahr als eines der wenigen Teams auf den angeblasenen Diffusor verzichtet hat, könnte ein kleiner Vorteil sein. "Wir hatten weniger zu verlieren als andere."

Nächstes Sauber-Update in Barcelona

Sauber wird wie fast alle Teams in der letzten Barcelona-Testwoche mit einigen Modifikationen aufwarten. "Das entspricht dann 75 Prozent des Melbourne-Pakets", verrät Matt Morris. Der Auspuff wird diesmal wahrscheinlich nicht dazugehören. Als kleines Team kann sich Sauber Spielereien wie Ferrari nicht leisten, wo man seit Beginn der Testfahrten mit dem Auspuff in allen möglichen Positionen experimentiert. "Jede Modifikation in diesem Bereich ist ein teures Vergnügen", erzählt Morris. "Bevor wir so etwas machen, müssen wir uns schon sicher sein, dass es klar besser ist."

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