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Sauber beim GP England

Ein lachendes und ein weinendes Auge

Peter Sauber Foto: xpb 29 Bilder

Beim GP England erzielte Sauber mit dem sechsten Platz von Kamui Kobayashi das beste Ergebnis der Saison. Auch Pedro de la Rosa war auf Punktekurs, schied nach einem Unfall aber aus. So langsam scheint es bei den Schweizern aufwärts zu gehen.

13.07.2010 Bianca Leppert

In Silverstone sah es so aus, als könnte Sauber zum ersten Mal in dieser Saison mit beiden Piloten in den Punkten landen. Kamui Kobayashi ist es gelungen, Pedro de la Rosa musste nach der Berührung mit Adrian Sutil dagegen vorzeitig die Segel streichen. Trotzdem sieht Peter Sauber das Ergebnis positiv.

Sauber sieht Leistung bestätigt

"Das lachende Auge überwiegt", meinte Peter Sauber. "Wir haben die Performance, die wir das erste Mal in Valencia gezeigt haben, bestätigt. Und Kamui war auch wieder sehr stark. Es waren hier andere Voraussetzungen als in Valencia. Er war eingeklemmt und hat das sehr gut gemacht."

Dieses Mal setzten die Schweizer nicht auf eine ausgefallene Strategie wie in Valencia, als man erst kurz vor Schluss die weichen Reifen aufzog. Kobayashi ging in Silverstone von Startplatz zwölf mit weichem Gummi ins Rennen. Die zahlten sich beim Start offensichtlich aus, denn aus der ersten Runde kam der Japaner schon als Neunter zurück.

Nach seinem Pflichtstopp machte er einen Platz auf Michael Schumacher gut, weil der kurz neben der Strecke war. Der Ausfall von Robert Kubica und die Durchfahrtsstrafe für Fernando Alonso spülte den Japaner schließlich auf Platz sechs nach vorn. Vergleicht man die schnellsten Runden war er sogar schneller als der fünftplatzierte Rubens Barrichello.

Sauber macht Fortschritte

"Wegen Pedro haben wir aber natürlich auch ein weinendes Auge", meint Sauber. "Am Start wurde er abgedrängt und hat dadurch viele Plätze verloren. Und ohne den Unfall wäre vielleicht noch ein Punkt drin gewesen."

Trotz allem hat Sauber tatsächlich Grund dazu, das Positive hervorzuheben. "Es ist schön zu sehen, dass das Team Fortschritte macht", meint der leidenschaftliche Zigarrenraucher. Unter der Federführung von Technikchef James Key geht es Schritt für Schritt aufwärts. Nach dem Update-Paket in Valencia und einem modifizierten Frontflügel und neuen Bremsbelüftungsschächten in Silverstone, folgt in Hockenheim schon der nächste Technik-Streich. Dann vielleicht wieder mit einem Sauber-Piloten in den Punkten.

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