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Formel 1: Sauber-Heckflügeltrick

Albert sagt: Das Experiment wird fortgeführt

Foto: xpb 15 Bilder

In Australien musste Sauber den Test der revolutionären Luftführung zum Heckflügel abbrechen. In Malaysia wird das Experiment nun auch nach dem ersten Training weitergeführt. Der Computer in der Schweiz gab grünes Licht.

02.04.2010 Tobias Grüner

Die Formel 1 ist ein Hightech-Sport geworden, der seinesgleichen sucht. Die Entwicklung des Sauber-Heckflügels ist dafür mal wieder ein gutes Beispiel. Nach dem ersten Training schickte das Team die Aerodyamikdaten per Hochgeschwindigkeitsleitung in die Schweiz, wo sie dann von Superrechner Albert 3 in Hinwil ausgewertet wurden.

Erst kurz vor Ende der Pause spuckte der Computer das Ergebnis aus und hob den imaginären Daumen. Die Erprobung kann weitergehen. Wie Technikchef Willy Rampf auto motor und sport erklärte, kann das neue System in verschiedenen Stufen eingestellt werden. "Wir hätten es aber auch in 20 Minuten komplett ausbauen können."

McLaren wieder schnell auf der Geraden

Nun wird das Experiment aber am Wochenende fortgeführt. Ob es auch im Rennen zum Einsatz kommt, ist ungewiss. Die Entwicklung des revolutionären Tricks ist kompliziert: Über ein Leitungssystem muss der Luftstrom exakt dosiert werden. Erst wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, wird die Strömung am Heckflügel so gestört, dass sie abreißt. Als gewünschter Effekt wird der Abtrieb reduziert und das Auto fährt auf der Geraden schneller.
 
McLaren hat bereits bewiesen, was das System leisten kann. Wie schon bei den ersten beiden Rennen waren Lewis Hamilton und Jenson Button auch in den Malaysia-Trainings die Schnellsten auf der Geraden. Mehr als fünf km/h nahmen sie der Konkurrenz ab.

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